Anfrage: Abfalltrennung und –aufkommen in den Standorten der Stadtverwaltung und Kitas

Anfrage zur Beantwortung in der ratsversammlung am 13. Dezember 2017

Im Neuen Rathaus gibt es das Trennsystem für Abfälle und Wertstoffe.  An den vorgesehenen Tagen stehen die vollen Papierkörbe vor den Bürotüren und werden vom Hausdienst geleert. Auf den Etagen stehen in den Teeküchen und Toiletten spezielle Abfallsammelbehälter zum getrennten Entsorgen von Restmüll, Kunststoffen und Glas bereit.
Die getrennte Sammlung von Biomüll wird unserer Kenntnis nach bisher in der Verwaltungsstandorten und Kitas nicht angeboten. Da  ansonsten alle privaten und gewerblichen Haushalte zur Aufstellung einer Bio-Mülltonne (Anschlusszwang) verpflichtet sind, ist es fraglich, warum gerade die Verwaltung hierbei nicht mitzieht oder ausgeschlossen ist. Zudem wird  in Gröbern eine  Vergärungsanlage gebaut, hierfür ist auch eine Bio-Müll-Sammlung ein weiterer Grund.

Wir fragen an:

  1. Ist die Entsorgung von Abfällen auch in allen anderen Verwaltungsstandorten und kommunalen Kitas  in gleicher Weise organisiert? Wird die Abfalltrennung mit  praktisch, konsequent und zufriedenstellend  umgesetzt?
  2. Das Rathaus duftet morgens, mittags und nachmittags nach frisch gebrühtem Kaffee, bisher gibt es keine Möglichkeit z. B. diese zahlreichen Kaffeefilter und anderen Biomüll sach- und umweltgerecht  zu entsorgen. Wann wurde zuletzt geprüft, ob die Rathäuser, Außenstellen der Stadtverwaltung und kommunalen Kitas Biomüll trennen und ob und wann sie an die Entsorgung angeschlossen werden könnten?
  3. Wie entwickelte sich das Abfallaufkommen in den Sektionen Restmüll, Glas, Papier und Kunststoffe und die dadurch entstehenden jährlichen Kosten in den Verwaltungsstandorten und kommunalen Kitas insgesamt in den letzten 5 Jahren?
  4. Wäre mit der Einführung der Biomüll-Sammlung eine Kostenersparnis verbunden, da der Restabfall wesentlich reduziert anfallen dürfte? Mit welchem Effekt könnte die Verwaltung rechnen?

 

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