Höhere Förderungen fordern verbesserte Strukturen

Foto: Martin Jehnichen

Pressemitteilung vom 1. Februar 2019

Für die Leipziger Kulturlandschaft  haben die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen  gemeinsam mit den Linken und der SPD in den Haushaltsverhandlungen hervorragende Verbesserungen erzielt.
 
Stadträtin Dr. Gesine Märtens:
"Wir Stadträte verabschieden uns aus dieser Wahlperiode mit zukunftsweisenden Projekten. In fünf Jahren ist die Leipzigs Kulturlandschaft eine bessere. Die Förderung der Kultur macht einen riesen Sprung.

Dabei sind auch die Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig sind nicht leer ausgegangen. Die Volkshochschule Leipzig und die Musikschule Leipzig können ihre Honorarkräfte in Zukunft besser bezahlen.

Doch der Geldsegen für die Stadt fordert auch ein Wachstum in der Kulturverwaltung heraus. Die Musikschule "Johann Sebastian Bach" muss sich endlich eine Honorarordnung geben, wir müssen im Kulturbereich Regelungen des Förderverfahren überdenken und brauchen dringend eine stadtweite Museumskonzeption, die kommunale und freie Museen in kooperative und ergänzende Strukturen führt."

Unsere Fraktion Bündnis 90/Die Grünen macht mit ihrem Antrag zur Erstellung der Honorarordnung für die Musikschule einen ersten konkreten Vorschlag.

"Die fortgesetzte Weigerung des Eigenbetriebs, sich eine Honorarordnung zu geben ist ärgerlich und ein Affron gegen die wunderbaren Musikerinnen und Musiker, die als Honorarlehrer  unserem Leipziger Nachwuchs die Flötentöne beibringen. Leipzig muss da weiß Gott auch kein Neuland beschreiten, sondern kann sich von der Kollegen in Berlin und Chemnitz inspirieren lassen“, so Dr. Märtens abschließend.

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