Änderungsantrag zum Antrag der CDU-Fraktion " Kunst am Bau in Schulen, Kita, Turnhallen - Kinder dürfen mitmachen"
Änderungsantrag vom 18. Juni 2026
Link zum Antrag im Ratsinformationssystem
Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, bei Neubau- und größeren Sanierungsprojekten von Schulen, Kitas und Sporthallen im Rahmen von Kunst am Bau regelmäßig zu prüfen, ob und wie Kinder, Jugendliche und Nutzer*innen der Einrichtung in den künstlerischen Prozess einbezogen werden können. Im Baubeschluss geeigneter Vorhaben soll aufgeführt werden, ob und in welcher Weise eine Beteiligung vorgesehen ist. Die Beteiligung soll frühzeitig erfolgen und den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Themen, Motive, Farben oder Gestaltungselemente in das künstlerische Konzept einzubringen. Die Ergebnisse der Beteiligung sind zu dokumentieren; dabei ist nachvollziehbar darzustellen, welche Vorschläge übernommen wurden oder aus welchen Gründen eine Umsetzung nicht möglich war.
Begründung:
Die Identifikation, das Verantwortungsgefühl und die Wertschätzung für die eigene Einrichtung werden durch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gestärkt. Kunst am Bau ist auch Teil der Baukultur und Stadtgestaltung und sollte nicht durch ein reduziertes Sachkostenbudget ersetzt werden. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erfolgt ergänzend und ersetzt nicht die Richtlinie aus der Vorlage VII-DS-00232 vom 19.11.2019.
Vorhandene positive Einzelbeispiele demonstrieren, dass Mitwirkung erfolgreich sein kann. Deshalb soll es künftig zur Gewohnheit werden, solche Ansätze mit einzubeziehen, anstatt sie dem Zufall zu überlassen. Als positives Beispiel für eine gelungene Beteiligung kann die Mitwirkung von Schüler*innen an der 20. Schule, der heutigen Rosa-Parks-Schule, genannt werden.