Anfrage: Wassersensible Stadt und Kleingärten

Aktuell wurde darüber berichtet, dass eine Reihe von Kleingartenvereinen durch die starken Niederschläge Ende des vergangenen Jahres in Mitleidenschaft gezogen wurden, da Wasser zum Teil nicht abfließen kann, da keine ausreichenden Grabensysteme zur Verfügung stehen.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der bisherigen Daten ist anzunehmen, dass die Wahrscheinlichkeit von Extremwettereignissen und damit auch die Wahrscheinlichkeit von temporären Hochwasserereignissen weiter zunimmt.

Vor diesem Hintergrund fragen wir an:

  1. Wie viele Kleingartenanlagen in Leipzig befinden sich in potentiellen Überschwemmungsgebieten und in wie vielen Kleingartenanlagen trat das Problem mit überschwemmten Gärten und Wegen auf?
  2. Wie stuft die Stadt das Grabensystem, zur Entwässerung der Kleingärten ein und ist es zutreffend, dass etwa die Gartenanlage in Marienbrunn faktisch kein Entwässerungssystem mehr besitzt, da der entsprechende Graben verfüllt wurde?
  3. Welche Strategie verfolgt die Stadt in Abstimmung mit den Wasserwerken, den Kleingartenvereinen und den Verbänden die Kleingärten, um sie besser an den Klimawandel anzupassen, insbesondere in Bezug auf Starkregenereignisse?
  4. Welches Potential besitzen Kleingärten aus Sicht der Stadt, die Stadt insgesamt klimaresilienter zu machen und damit stärker an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen?

 

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