Asphaltierung der Holbeinstraße bringt großen Mehrwert für Radverkehr

Foto: Martin Jehnichen

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die am 7. September beginnende Sanierung der südlichen Holbeinstraße zwischen Rochlitz- und Oeserstraße. Diese folgt auf den von Bündnisgrünen und Linken initiierten Stadtratsbeschluss von 2023 und die Jahre zuvor geforderte Straßensanierung im Zuge des Baus der ebenfalls von der Fraktion initiierten Kindertagesstätte am Standort des ehemaligen Garagenhofs.

Kristina Weyh, Fraktionsvorsitzende und mobilitätspolitische Sprecherin der Fraktion und Stadträtin für Südwest: „Endlich! Die Asphaltierung dieser wichtigen Verbindung als Teil des Hauptnetzes Radverkehr hat lange auf sich warten lassen. Viele Eltern, die ihre Kinder mit dem Fahrrad in die Kita bringen, finden in Kürze endlich die Bedingungen vor, die sie brauchen. Und auch die vielen Radfahrer*innen, die mangels eines sicheren Radweges von der Erich-Zeichner-Allee auf die Parallelroute ausweichen wollen, können dies endlich tun, ohne durch das grobe Kopfsteinpflaster Stürze oder Schäden am Fahrrad zu riskieren. Und für die Bewohner*innen der Holbeinstraße in Schleußig bedeutet die Asphaltierung endlich mehr Ruhe durch den vorbeifahrenden Verkehr.“

Die Fraktion begrüßt, dass in dem Zusammenhang auch 14 Fahrradbügel als sichere Abstellmöglichkeit geschaffen werden, da bislang notgedrungen viele Fahrräder ungesichert an Hauswänden abgestellt werden mussten. Die Fraktion erinnert auch daran, dass mit der Baumaßnahme auch beabsichtigt war, leere Baumscheiben entlang der Holbeinstraße neu zu bepflanzen und zum Schutz der bestehenden Bäume auf eine vollflächige Versiegelung der westlichen Seitenräume zu verzichten.

Die Sanierung der Holbeinstraße fügt sich ein in die Erneuerung der Straßen- und Aufenthaltsräume in Schleußig. Nach der Sanierung der Könneritzstraße und nun auch der wiedereröffneten neugebauten Karlbrücke, die mit einem breiten Fußweg und mehren Bänken mit Blick auf die Elster ausgestattet wurde, wird die Holbeinstraße ein weiteres Puzzlestück zu einer Aufwertung des öffentlichen Raumes sein.

Kristina Weyh: „Um den Befürchtungen, dass mit einer Asphaltierung und Überbau des Kopfsteinpflasters auch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zunehmen wird, entgegenzutreten, erwarten wir insbesondere in der Anfangszeit auch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen. Insbesondere für die Verkehrssicherheit der Kindertagesstätte ist dies von großer Bedeutung.“

 

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