Durchführung des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig

Änderungsantrag zum Entwurf des Doppelhaushaltes 2021/22

Zur Durchführung des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig werden die finanziellen Mittel in den Haushaltsjahren 2021 und 2022 jeweils auf 12.500 € angehoben.

Begründung:
Der Leipziger CSD ist bewusst rein politisch ausgerichtet und es erfolgt kein Sponsoring durch private Firmen und Partner. Dies unterscheidet ihn von den kommerziell mitgeprägten CSDs in anderen Städten. 2019 erfuhr der CSD in Leipzig einen unerwarteten Besucher*innen-Anstieg, erstmals weit über 10.000 Menschen kamen dazu ins Stadtzentrum. Das Thema Vielfalt lockt zusehends mehr Auswärtige nach Leipzig, ein „CSD-Tourismus“ kann als Trend bundesweit beobachtet werden. Diese Entwicklung wurde 2020 zwar coronabedingt unterbrochen, jedoch muss ab 2021 von einem Anknüpfen an die Teilnehmendenzahl von 2019 ausgegangen werden. Die damit verbundenen gewachsenen Herausforderungen an innerstädtische Veranstaltungsplätze, an den Technikeinsatz sowie die Logistik, insbesondere was den Konvoi der CSD-Trucks anbelangt, müssen sich in einem Budgetaufwuchs widerspiegeln, will man als Veranstaltung und Plattform für Vielfalt attraktiv bleiben und diese bundesweit noch ausbauen. 5.000 € pro Haushaltsjahr reichen dafür nicht mehr aus. Ein Mittelaufwuchs wird wiederum teilweise kompensiert, da sich CSD-Touristen oft mehrtägig vor Ort aufhalten, was wiederum die lokale Wirtschaft und die städtischen Einnahmen, u.a. im Rahmen der Gästetaxe, stärkt.

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