Masterplan Grün vs. Capawald?
Amtsblattbeitrag vom 11. August 2026
Foto: Martin Jehnichenvon Nicole Schreyer-Krieg, stv. Fraktionsvorsitzende
Die Sommerferien gehen zu Ende und es liegen viele Hitzetage hinter uns mit Temperaturen bis fast 40°C. Diese Hitze macht vor allem in einer Stadt wie Leipzig zu schaffen, die sich durch viele versiegelte Flächen und wenig Grün tagsüber erwärmt, während nachts die Hitze aufgrund weniger Kaltluftschneisen schlecht entweichen kann. Nun veröffentlichte das Dezernat für Umwelt, Klima und Sport den neuen „Masterplan Grün – Leipzig grün-blau 2030“ und betont darin die Wichtigkeit von Freiräumen und Grünflächen in unserer Stadt. Umso verwunderlicher ist, dass im Herbst weiter über die Ausbauphantasien von RB Leipzig, den Kleinemessestandort und den Erhalt des benachbarten Capawaldes diskutiert werden soll. Der jahrzehntealte Wald scheint dabei für den Oberbürgermeister und die anderen Fraktionen immer noch an letzter Stelle zu stehen – der Erhalt der Kleinmesse und die weitere Expansion von RB Leipzig sind wirtschaftspolitisch prioritär und überdecken damit mühelos die Umwelt- und Artenschutzbelange. Für uns Bündnisgrüne ist und bleibt der Capawald nicht verhandelbar - wir werden uns gemeinsam mit den Umweltverbänden weiterhin für seinen Erhalt einsetzten. Bleibt zu hoffen, dass den Worten des ‚Masterplan Grün‘ auch Taten folgen und mit dem Schutz des Auwalds im Stadionumfeld und dem Capawald begonnen wird. #capibleibt