Rede von Kristina Weyh am 15. Juni zum Änderungsantrag zum Antrag "Kleine, feine Messe: Städtebauliche Qualität des öffentlichen Raumes erhöhen in der Merseburger Straße zwischen Karl-Heine-Straße und Lützner Straße"

Foto: Martin Jehnichen

- es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrter Oberbürgermeister, liebe Bürgermeister*innen und
Kolleg*innen, liebe Gäste,

ich freue mich sehr über diesen Antrag des Stadtbezirksbeirats Altwest, der in der weiteren Bearbeitung nach Vorliegen des Verwaltungsstandpunktes zu diesem guten und ausgewogenen Beschlussvorschlag geführt hat. Meine Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt diesen Antrag unbedingt!

Ich erinnere mich noch gut, wie wir die Merseburger Straße gemeinsam mit Ihnen, Herr Oberbürgermeister Jung, auf Ihrem Rundgang durch den Leipziger Altwesten genau begutachtet haben und vor Ort ausführlich über die Möglichkeiten sprachen, die Merseburger Straße aufzuwerten. An diesem Tag, wo wir als große Gruppe in den Abschnitten der Merseburger Straße unterwegs waren, konnte ich klar und lebhaft eine Flaniermeile Merseburger Straße zwischen Lützner Straße und Karl-Heine-Kanal/Zschochersche Straße vor mir sehen. Das Konzept der Flaniermeilen für Leipzig beeindruckt mich schon lang und ich denke, dass es wichtig ist, sie nicht nur im Bereich der direkten Innenstadt und als dorthin führende Wege zu denken, sondern sie auch in den Quartieren zu verorten, um dort den Menschen Raum für Begegnung zu geben und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.


Mit der Merseburger Straßen könnten wir in einem dafür geeigneten Quartier anfangen. Deshalb unser Ergänzungsantrag, denn wenn wir die Merseburger Straße einmal anfassen und in einem Abschnitt aufwerten
und den Menschen zur Nutzung zurück geben, dann können wir dies auch gleich ein wenig größer in den Blick nehmen.


Deshalb möchten wir mit unserem Änderungsantrag zunächst sicher stellen, dass wir die folgende Umgestaltung der Merseburger Straße und die Erfahrungen daraus, unabhängig von der Größe des Abschnitts, auf jeden Fall im Rahmen der Mobilitätsstrategie 2030 nutzen, um das Querschnittsthema Aufteilung Verkehrsraum mit praktischen Erfahrungen zu untermauern und daraus Schlussfolgerungen für die Gestaltungsrichtlinie öffentlicher Raum zu ziehen. Es wäre verschenkt, dies nicht zu tun. Schließlich wollen wir unsere Konzepte und Planungen
mit Leben füllen!

Weiterhin schlagen wir vor, auch in Anlehnung an die Mobilitätsstrategie 2030 und das Handlungsfeld Fußverkehr, die gesamte Merseburger Straße zwischen Lützner Straße und Karl-Heine-Kanal/Zschochersche Straße als
Pilotprojekt in eine Flaniermeile umzugestalten. Hierbei soll es sich um eine Prüfung handeln, deren Ergebnis wir bis zum dritten Quartal 2023 wünschen. Wir denken, dass es großen Sinn ergibt, gerade hier eine Flaniermeile zu prüfen, da der Beginn der Merseburger Straße, anschließend an die Lützner Straße, bereits eine Fußgängerzone ist und
nun eine weitere entstehen soll, anschließend an die Karl-Heine-Straße.
Da die Belange von Anwohnenden, Gewerbetreibenden, Radfahrenden usw. ohnehin nun betrachtet werden, kann und sollte in diesem Zug eine komplette durchgehende Flaniermeile und deren Machbarkeit und Umsetzung geprüft werden.


Liebe Kolleg*innen,
wir freuen uns über Ihre Zustimmung zu unserem ergänzenden Änderungsantrag um den Blick für die Möglichkeiten und das Potenzial der Merseburger Straße für die Menschen zu weiten!
Herzlichen Dank!

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