Wann ist ein Mann ein Mann? Zur Förderung vielfältiger Männerbilder

Foto: Martin Jehnichen

Das Bild von Männlichkeit wandelt sich. Traditionelle Vorstellungen brechen langsam auf, neue männliche Lebensentwürfe wie Caring Masculinities entstehen. Trotz dieser Entwicklung erfahren tradierte Vorstellungen von Männlichkeit nach wie vor großen Zuspruch. In einer 2023 veröffentlichten Umfrage von Plan International gaben 50 Prozent der männlichen Befragten an, sie würden gesundheitliche Probleme nicht beachten – in der Annahme, diese gingen von selbst weg. 71 Prozent der befragten jungen Männer glauben, persönliche Probleme selbst lösen zu müssen, ohne um Hilfe zu bitten. Ein solch rigides Männlichkeitsbild, das sich an Stärke und Dominanz orientiert und Verletzlichkeit nicht zulässt, hat negative gesundheitliche Folgen für Männer selbst und kann zu psychischer und physischer Gewalt gegenüber Anderen führen. Welche Anziehungskraft haben traditionelle Männlichkeitsbilder nach wie vor und wie können wir dem begegnen? Wie können wir Gewalt möglichst frühzeitig verhindern? Und wie schaffen wir es, vielfältige Bilder von Männlichkeit aktiv zu fördern?

 

Ein Gespräch mit Dr. Marc Gärtner vom Bundesforum Männer und Max Rühlemann vom LEmann e.V.

5. März 2024, 18 Uhr, Stadtbibliothek Leipzig, Raum Huldreich Groß

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