Einwegbecher bleiben ein Problem

Foto: Martin Jehnichen

Amtsblattbeitrag vom 25. November 2017

von Norman Volger
Fraktionsvorsitzender

Einwegbecher (Coffe-to-Go) sind ein riesiges Problem für die Stadt und die Umwelt. Nicht nur, dass sie Ressourcen verbrauchen und die Umwelt schädigen. Sie verursachen auch ein enormes Müllproblem. Wer einmal in der Innenstadt von Leipzig versucht hat etwas in einen von Bechern überfüllten Mülleimer zu entsorgen, weiß wovon wir sprechen. Daher wollten wir als Grüne uns dem Problem annehmen und ein Mehrwegbechersystem mit Hilfe der Stadt und der Händler aufbauen. Zwei Jahre haben wir mit der Stadtverwaltung, den Kammern, Händlern, dem Abfallzweckverband, der Stadtreinigung und den Umweltverbänden verhandelt, um eine vernünftige Lösung zu finden. Allein es scheiterte an der Frage, wer die Verantwor-tung und die Anschubfinanzierung übernimmt. Die Stadt Leipzig zog sich auf ein Förderprogramm zurück, welches dann doch nicht in Anspruch genommen werden konnte und war nicht bereit auch nur einen Cent eigenes Geld in die Hand zu nehmen. Wer sich also demnächst wieder über übervolle Papierkörbe oder umherollende oder zertretene Einwegbecher aufregt, kann seinen Unmut gerne an den Umweltbürgermeister Rosen-thal oder den OBM Jung addressieren. Trotzdem werden wir weiter an dem Thema dranbleiben. Das sind wir den Bürgern und der Umwelt schuldig.

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