Sicherheit muss Vorrang haben

Foto: Martin Jehnichen

Amtsblattbeitrag vom 17. September 2016

von Daniel von der Heide

Das (Falsch-)Parken auf Radfahrstreifen und Gehwegen ist ein permanentes Ärgernis in Leipzig. Während das Ordnungsamt meist darauf verweist, dass es nicht überall gleichzeitig kontrollieren könne, sind die Stellen, an denen Falschparker bei Großveranstaltungen häufig stehen, bekannt, vorhersehbar und damit auch leicht zu kontrollieren.
Gerade im Zusammenhang mit Großveranstaltungen und dem damit verbundenen höheren Verkehrsaufkommen im Umfeld ist es umso wichtiger, dass die Sicherheit von Fuß- und Radverkehr gewährleistet wird, indem Gehwege und Radfahrstreifen von Falschparkern freigehalten werden. Gegebenenfalls müssen dafür auch Autos abgeschleppt werden. Die Antwort auf die Anfrage unserer Fraktion hierzu war sehr allgemein und unverbindlich und ließ deswegen nicht auf ein Umdenken des Ordnungsamtes hoffen. Das hatte bisher wenig Interesse an diesem Problem gezeigt, wie man bei verschiedenen Veranstaltungen beobachten konnte, von Bierbörse über Spinnerei-Rundgang und Fußballspielen im Stadion. Aber: Zum ersten RB-Heimspiel war der Radfahrstreifen in der Marschnerstraße komplett frei. So muss es bleiben, denn Sicherheit geht vor, insbesondere die der  «schwächeren» Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen.

Zurück