Antrag: Umstellung des Kurierdienstes der Stadtverwaltung und der städtischen Unternehmen auf Lastenräder

Antrag:

  1. Der derzeit extern beauftragte Kurierdienst der Stadtverwaltung und aller nachgeordneten Einrichtungen werden schrittweise per Ausschreibung auf Lastenfahrräder umgestellt.
  2. Der Oberbürgermeister als Gesellschafter wird aufgefordert, dies auch bei den städtischen Gesellschaften und Beteiligungen zu veranlassen.

Sachverhalt:

Lastenfahrräder sind das Transportmittel der Zukunft, nicht nur in allen Ballungsräumen mit einem überlasteten Straßennetz.

Sie reduzieren den Stau, an dem sie auf sicheren Radwegen zügig vorbei fahren. Da sie auf ausreichend breiten Gehwegen parken können, erreichen sie die Verwaltungsobjekte vielfach unkomplizierter als PKW oder Transporter, die oft gezwungen sind, regelwidrig auf Geh- oder Radwegen zu parken.

Sie haben die Berechtigung auch verkehrsberuhigte Zonen zu befahren. Tests haben ergeben, dass die Fahrzeiten nicht deutlich abweichen, in stark belasteten Verkehrszeiten sogar unter denen eines PKW liegen.

Mit einem Volumen von 1,5m³ und einer Last bis zu 70 kg können sie inzwischen erhebliche Mengen transportieren. Diese Größenordnung dürfte für die meisten Fahrten ausreichend sein.

Wir schlagen daher vor, mit dem Auslaufen der Verträge für die beauftragten privaten Kurierdienste diese schrittweise auf Lastenfahrräder umzustellen. Die Leistung ist auszuschreiben.

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