Katharina Krefft

Fraktionsvorsitzende
sozialpolitische Sprecherin, demokratiepolitische Sprecherin sowie Sprecherin für Schulbau

Gremien: Ältestenrat, Verwaltungsausschuss, Fachausschuss Jugend und Schule, Fachausschuss Gesundheit und Soziales, Finanzausschuss,  Aufsichtsrat Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) (A), Aufsichtsrat Städtisches Klinikum St. Georg (A), Verbandsrat Trägerversammlung Sparkasse

Beiträge

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat beantragt in einem Pilotprojekt Tempo 30 als Regelhöchstgeschwindigkeit in drei Gebieten Leipzigs zu erproben. Dies soll auf Grundlage §45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 StVO (Erprobungsklausel) geschehen. Dabei sollen u.a. Erkenntnisse hinsichtlich einer verbesserten Verkehrssicherheit sowie der Reduzierung von Lärm und Luftschadstoffen und einer Erhöhung der Aufenthaltsqualität gewonnen werden.

Bündnis 90 / Die Grünen schlagen vor, dass Leipzig sich als UNESCO-Welthauptstadt des Buches 2024 bewirbt.

„Wenn Leipzig jetzt diesen UNESCO-Titel für das Jahr 2024 anstrebt, könnte das mit den Aktivitäten zum 35. Jahrestag des 9. Oktober 1989 verbunden werden“ sagte Sandra Hoferichter, Vorsitzende des Medienstadt Leipzig e.V., von wo die Initiative an die Fraktion herangetragen wurde. „Damals wie heute sind Themen wie Meinungsfreiheit und Zensur Gegenstand der politischen Auseinandersetzungen. Da kann Leipzig einiges zur weltweiten Diskussion beitragen.

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Leipziger Stadtrat bedauert den Rückzug der beiden Ge-schäftsführerinnen der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH sehr. Ute Schäfer und Iris Wolke-Haupt hatten um vorzeitige Auflösung ihres Vertrags zum 31. März 2021 gebeten. Der Auf-sichtsrat hatte dem auf seiner Sitzung entsprochen.

Steckbrief:

Jahrgang 1978
Ärztin in Weiterbildung
5 Kinder

Kontaktmöglichkeit: katharina.krefft@t-online.de

2019 bin ich 25 Jahre bei Bündnis 90/Die Grünen und ich starte mit einem überragenden Wahlergebnis in meine 4. Wahlperiode im Leipziger Stadtrat. Wir Grüne sind treibende Kraft für die Entwicklung der Stadt, ihr soziales und wirtschaftliches Wachstum in ökologischer Verantwortung. Das schätzen unsere WählerInnen und haben uns nun zur zweitstärksten Fraktion gemacht.

Seit nunmehr 15 Jahren kümmere ich mich um Sozial- und Schulpolitik, engagiere mich im Aufsichtsrat des städtischen Klinikums St. Georg und lenke die Geschicke der LVV, der städtischen Holding und ich vertrete die Fraktion seit 6 Jahren als ihre Vorsitzende.

Als Stadträte verbringen wir viel Zeit in Sitzungen, ihrer Vor- und Nachbereitung, Abstimmung miteinander. Dennoch nehme ich mir die Zeit, um außerdem auch viel unterwegs in der Stadt zu sein. Ich folge Ihren Einladungen, besuche Vereine, SchulleiterInnen und Unternehmen, informiere mich dabei über Anliegendes und neue Entwicklungen. Sie sehen mich bei Veranstaltungen, im kulturellen und sozialen Leben dieser Stadt. Diese Begegnungen sind für mich wesentlich, denn mir liegt daran, dass sich die Bewohnerinnen dieser lebendigen Stadt einbringen können. Das ist für mich Demokratie.

Demokratie muss ermöglicht werden. Darum unterstütze ich die Vergabe von Fördermitteln, womit Strukturen geschaffen werden, die Ehrenamt ermöglichen. Dort findet Gemeinwesenarbeit, Vernetzung, Initiative statt, aber wir gehen einen Schritt weiter, wir wollen auch im Sozialbereich die Beteiligung. Darum habe ich 2018 eine Strategiekonferenz zur Wohnungslosigkeit initiiert, wo Akteure der Wohnungsnotfallhilfe, Betroffene und Engagierte ins Gespräch kamen. Gleichwohl stelle ich aber auch die Frage, welche Beteiligungsformen sind gewünscht, wie wollen die LeipzigerInnen an ihrer Stadt mitwirken? Um ins Gespräch zu kommen, wie unser Gemeinwesen aufgestellt sein muss, damit es für die BewohnerInnen annehmbar ist, sie sich eingebunden fühlen, tatsächlich mitgestalten können, habe ich 2016 das Demokratiejahr entworfen.

In der neuen Wahlperiode wird es ja genau darum gehen: die Stadt wächst und wir werden mehr darüber verhandeln müssen, wie wir eine integrierte Stadtentwicklung schaffen. Wir Grüne wollen den Platz besser nutzen und Flächen so gestalten, dass sie möglichst vielen Bedarfen gerecht werden. Wir wollen konsequent Grünzüge schaffen, Parks und den natürlichen Auwald schützen, denn wir brauchen Luft zum Atmen. Wir wollen Platz und Sicherheit auf der Straße für Rad- und Fußverkehr. Wir wollen Platz für Ideen und Kreativität, darum schaffen wir städtisch geförderte Angebote von der Jugendhilfe über offene Schulen bis hin zu Kreativräumen. Und wir wollen Platz im Denken, denn für uns ist Vielfalt wesentlich, sie ist der Motor für die ökonomische und soziale Entwicklung dieser Stadt.

Ich lebe seit 20 Jahren in Leipzig. Hier habe ich Medizin studiert und hier arbeite ich als Ärztin in der Weiterbildung zur Neurologin. Hier lebe ich mit meinem Mann und unseren 5 Kindern. Es erfüllt mich mit Freude, hier durch die Stadt zu gehen und zu sehen, was wir geschaffen haben, woran wir mitgewirkt haben und ich genieße die Begegnung mit den Menschen, die uns dabei von ganzen Herzen unterstützen. Denn Leipzig lebt, wo Menschen sich lebhaft einbringen.

www.katharina-krefft.de
www.facebook.com/Katharina-Krefft
www.instagram.com/katharinakrefft

StadträtInnen arbeiten neben ihrem Beruf ehrenamtlich. Für ihre Arbeit erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Grundlage für die Zahlung von Entschädigungen ist die Entschädigungssatzung der Stadt Leipzig. Diese ist bis zu 3.672 EUR/Jahr steuerfrei.

Grundentschädigung pro Monat

543,79 EUR

Mobilitätszuschlag pro Monat

78,90 EUR

Sitzungsgeld für Sitzungen der Ausschüsse / Ratsversammlung

54,38 EUR / 108,76 EUR

Fachbeirat Grundentschädigung pro Monat

27,19 EUR

Sitzungsgeld für Sitzungen des Fachbeirates

32,63 EUR

Aufsichtsrat Kategorie A Grundentschädigung pro Jahr

1.000,00 EUR

Aufsichtsrat Kategorie A Sitzungsgeld pro AR-Sitzung

250,00 EUR

Aufsichtsrat Kategorie A Sitzungsgeld pro AR-Ausschuss

125,00 EUR

Sitzungsgeld in Verbandsversammlungen von Zweckverbänden

50,00 EUR

Für die zahlreichen anderen Sitzungen und Verpflichtungen (Arbeitsgruppen, Fraktions- und Vorstandssitzungen) werden keine Entschädigungen gezahlt.