Katharina Krefft
Sprecherin für Soziales, Arbeitsmarkt und Senior*innen
Gremien:
Mitglied im Fachausschuss Finanzen, Mitglied im Fachausschuss Soziales, Gesundheit, Vielfalt, Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, Mitglied im Betriebsausschuss Eigenbetrieb Engelsdorf, Aufsichtsrätin Städtisches Klinikum St. Georg, Verbandsrätin Trägerversammlung Sparkasse
Wahlkreis 0 - Mitte
Beiträge
Solidarität mit allen unschuldigen Opfern!
Die Ereignisse in Israel und Palästina lassen niemanden kalt. Infolge des Terrors der Hamas und der darauffolgenden Selbstverteidigung Israels sind intensive Debatten entbrannt, die jede und jeden von uns berühren - auch uns Stadträt*innen.
Missverständliche und verkürzte Äußerungen aus der Reihe unserer ehrenamtlichen Fraktionsmitglieder werten wir in der angemessenen Sorgfalt selbstkritisch und verantwortungsbewusst aus. Dabei ist die Position unserer Fraktion und aller ihrer Mitglieder unmissverständlich und klar:
In der Resolution für Frieden in Israel haben wir als Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits vor Wochen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, den Fraktionen und dem Jugendparlament unser tiefes Mitgefühl für alle Opfer dieser sinnlosen Gewalt und zugleich unsere volle Solidarität für Israel erklärt. Das Existenzrecht Israels ist unantastbar. Zugleich braucht es die Perspektive auf einen eigenständigen Staat Palästina.
Aufbruch am Matthäikirchhof
Amtsblattbeitrag vom 23. September 2023
Auf dem Areal Matthäikirchhof entwickelt Leipzig ein Städtebauprojekt von internationalem Rang. Entsprechend vom Bund gefördert wurde unter mehrschichtiger Beteiligung der Stadtgesellschaft eine Aufgabenstellung formuliert, die aktuell als städtebaulicher Entwurf wieder in die Öffentlichkeitsbeteiligung geht.
Rede von Katharina Krefft am 18. Oktober 2023 zum Antrag "Patriotismus an Kindertagesstätten und Schulen in Leipzig fördern!"
nun also zur Identitätspolitik. Die Nofd beantragt Fahnenmasten vor Schulen und Kitas. Während SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern mit Unterrichtsausfall, Lehrermangel und fehlenden Räumen klar kommen müssen, soll nach Meinung der Rechtsaußen ein Fahnenappell helfen. Mit einem „positiven Bekenntnis zur Nation“ wird demnach jede Schwierigkeit im Schulalltag gemeistert und die Kinder fühlen sich unverkrampfter. Genau, der Stress kommt nur vom fehlenden Nationalstolz. Da sind wir doch froh über soviel konstruktive Lösungsvorschläge und auch über den CDU-Antrag, doch erst mal die Kosten zu klären. Als würde die Umsetzung eines solchen Vorschlages nur am Geld liegen.
Zustände auf den Bürgerbüros müssen endlich freundlicher werden!
„Es ist beschämend“, kritisierte Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende, bereits in der September-Ratsversammlung. „Seit Monaten lange Schlangen, campieren Menschen nunmehr regelrecht vor den Bürgerbüros, dabei hat der Rat am 13. Oktober 2021 – also vor genau 2 Jahren – die Online-Terminvergabe mit Bedarfsmeldung beschlossen. Die Verhältnisse in den Bürgerbüros sind seit Monaten Thema im zuständigen Fachausschuss des Stadtrates. Wir hinterfragen immer wieder, welche Maßnahmen ergriffen werden. Weil die Zusagen, die uns hier gemacht werden, anhaltend nicht eingehalten werden, haben wir Fraktionsvorsitzende im Bürgermeistertermin auch deutliche Kritik geübt und das Eingeständnis bekommen, dass die Probleme kumulieren.“
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Für vielfältige Männlichkeiten und ein Ende der Gewalt
Die Frauenhäuser in Leipzig sind überlastet – so sehr, dass zur Ratsversammlung am 5. Juli Mitarbeiter*innen der Leipziger Frauenhäuser und von Beratungsstellen zu häuslicher Gewalt vor dem Rathaus protestierten, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Über die Aufstockung der räumlichen und personellen Kapazitäten wird nun im Rat diskutiert – die Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE haben dazu Anfang September einen gemeinsamen Antrag eingereicht. Die finanzielle und personelle Stärkung des Gewaltschutzes ist unerlässlich. Es bleibt die Frage nach den Ursachen: Woher kommt die Gewalt?
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Rede von Katharina Krefft am 20. September 2023 zum Antrag "Umsetzung Fachplan Leipziger Wohnungsnotfallhilfe"
Wir kommen zu einem Antrag aus dem Haushaltsverfahren, der verwiesen wurde. Wir wollen erreichen, dass genau die Maßnahmen finanziell abgesichert werden, die der Rat im November im Konzept der Wohnungslosenhilfe 2023-26 beschlossen hat. Darin eine Reihe von Maßnahmen, die ausdrücklich nicht im Haushalt verankert sind.
Denn: Der Rat entscheidet über das Haushaltsbudget. Wenn der Rat keine Mittel für die Umsetzung der beschlossenen!
Steckbrief zu
Katharina Krefft
Kontaktmöglichkeit: katharina.krefft@t-online.de
Wo engagierst Du Dich?
Im Orga-Team für das Leipziger Frauenfestival, in der Initiative Handschwengelpumpe, in der AG Recht auf Wohnen, im Eine Welt Verein und im Verein für Integration und Bildung.
Was hat Dich zur Kommunalpolitik gebracht?
Das konkrete politische Handeln vor Ort, und der Beitrag, welchen ich mit meinem Engagement leisten kann, um große politische Themen erlebbar und erfahrbar zu machen.
Mit welcher historischen Figur würdest Du gerne mal Abendessen und warum?
Simone de Beauvoir – weil sie einen analytischen wie praktischen Blick auf Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen hatte.