Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

Unser Essen hat einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Immer mehr Verbraucher und auch Gäste in Kantinen möchten sich deshalb frisch und geschmacklich vielfältig mit Speisen aus biologischer, regionaler Herkunft und saisonalen Zutaten und aus fairem Handel beköstigen lassen. Da es dazu schon Aufträge des Stadtrats an die Verwaltung gibt, sollen diese bei der bevorstehenden Ausschreibung der Kantinenleistung berücksichtigt werden.

In der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde die Verwaltung aufgefordert, bei der vom Stadtrat beschlossenen Zielstruktur für das Dezernat Jugend, Schule und Demokratie keine voreiligen Aktivitäten an den Tag zu legen. Zunächst müsse die Wahl der Dezernatsspitze im September erfolgen, bevor Schritte zur avisierten Teilung des Amtes für Jugend, Familie und Bildung sowie zu Einrichtung des Demokratiereferats beschlossen werden.

Wenn wir es als Stadtrat ernst meinen mit der Konzeptvergabe, dann statten wir das Wohnungspolitische Konzept im nächsten Doppelhaushalt finanziell dahingehend aus. Das Netzwerk Leipziger Freiheit wird jedenfalls mit uns Grünen nicht auf Abstellgleis gefahren.

 

Wer die attraktive, die europäische Stadt – wie sie in der Leipzig Charta beschrieben ist – möchte, der muss nicht nur bauliche Strukturen pflegen, sondern muss vor allem auf die sozialen Qualitäten in den Quartieren achten, muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Perspektiven miteinander leben, sich begegnen und austauschen können.

Amtsblattbeitrag vom 20. Juni 2020

Die Debatte um die Einführung des 365-€-Tickets ist angesichts der coronabedingt eingebrochenen Nutzung von Bus und Bahn wichtig und eine Verschiebung der Einführung wäre das falsche Signal!

Vor mehr als drei Jahren initiierten wir von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Errichtung eines gemeinwesenorientierten Stadtteilzentrums für die Stadtteile Dölitz, Lößnig, Dösen und Marienbrunn. Mit der Veröffentlichung der Vorlage erfolgt endlich der konzeptionelle Schritt.

Jetzt ist der Weg frei, um die letzte größere Grünfläche im Kerngebiet des Leipziger Ostens weiterzuentwickeln. Eine öffentliche Nutzung im Sinne eines Stadtteilparks ist geboten. Es ist ausdrückliche Zielstellung des INSEK 2030, in Volkmarsdorf kleinteilig entwickelte Grünstrukturen zu qualifizieren, zu vernetzen und an den Parkbogen Ost anzubinden. Der dafür notwendige Prozess muss nun umgehend vorangetrieben werden.

Menschen mit Behinderung haben permanent Schwierigkeiten ihr Leben eigenständig zu gestalten. Ihre Bedürfnisse und Rechte werden im Alltag nicht ausreichend berücksichtigt. Große Probleme gibt es in Bezug auf Mobilität.