Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

Neben der anstehenden Übertragung und baulichen Instandsetzung des Gebäudes soll das Nachbarschaftszentrum Ostwache in 2021 und 2022 seine eigentliche Arbeit aufnehmen. Ein Nachbarschaftszentrum lebt von seinen konkreten Angeboten und der Einbeziehung der Nachbarschaft. Es gilt neben der Koordination des Gesamtprojekts Formate wie eine Nachbarschaftssprechstunde sowie Informations-, Planungs und Diskussionsveranstaltungen zu organisieren.

Die Sanierung öffentlicher Bolzplätze ist auf fast allen Anlagen dringend notwendig, weil diese in einem mittlerweile schlechten Zustand sind. Da sich Fußball anhaltend hoher und weiterwachsender Beliebtheit erfreut muss endlich gehandelt werden. Nicht zuletzt die anhaltende Pandemie und damit verbundene Schließungen von Turn- und Schwimmhallen hat uns vor Augen geführt, wie wichtig eine gute Infrastruktur zum Treiben sportlicher Aktivitäten im öffentlichen Raum und unter freiem Himmel ist.

Die Unterstützung von Geflüchteten bei der Wohnraumsuche und danach stellt eine notwendige Aufgabe mit einem umfangreichen Spektrum dar.

Die Verwaltung plant angesichts des verminderten Mittelabfluss der letzten Jahre im Jahr 2021 ca. 100T€ und 2022 gar ca. 300T€ weniger für Baumaßnahmen als im Jahr 2019 auszuzahlen. Angesichts des Zustands vieler Spielplätze in Leipzig und des weiterhin ansteigenden Nutzungsdrucks in der wachsenden Stadt setzen diese Kürzungen gerade in der Pandemie das falsche Signal.

Die Quartiersschule Ihmelstraße ist bereits jetzt eine Vorzeigeprojekt der Leipziger Schullandschaft. Herausragendes Merkmal ist die Öffnung ins Quartier mit Bereitstellung von Räumlichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Projekte und Vereine. Dieser Ansatz soll neben dem im Bau befindlichen Mehrzweckkubus insbesondere durch den Ergänzungsbau als 3. Bauabschnitt realisiert werden. Um die Ausgestaltung und die konkrete Bedarfe im Stadtteil zu berücksichtigen, ist eine vertiefende Vorplanung unter umfassender Bürgerbeteiligung durchzuführen, auf die die weitere Planungen aufsetzen können.

Der Leipziger CSD ist bewusst rein politisch ausgerichtet und es erfolgt kein Sponsoring durch private Firmen und Partner. Dies unterscheidet ihn von den kommerziell mitgeprägten CSDs in anderen Städten. 2019 erfuhr der CSD in Leipzig einen unerwarteten Besucher*innen-Anstieg, erstmals weit über 10.000 Menschen kamen dazu ins Stadtzentrum. Das Thema Vielfalt lockt zusehends mehr Auswärtige nach Leipzig, ein „CSD-Tourismus“ kann als Trend bundesweit beobachtet werden.

Im Rahmen der Umsetzung des Teilhabeplanes wurde im AfJFB eine Stelle als Inklusionsbeauftragte eingerichtet. Aufgrund des bis 31.12.2020 befristeten Stellenplanes wurde auch diese Stelle zunächst befristet eingerichtet, obwohl die ihr zugeschriebene Aufgabe laut Teilhabeplan eine dauerhafte Aufgabe sein sollte.

Frauen brauchen Periodenprodukte, um am öffentlichen und sozialen Leben teilnehmen zu können. Trotzdem ist dieses Thema noch immer ein Tabu und sorgt so, beim Vergessen der eigenen Produkte daheim oder in finanziellen Nöten, für unangenehme Situationen. Dabei sollten die Produkte, ähnlich wie Toilettenpapier in öffentlichen Toiletten, zur Daseinsfürsorge dazugehören und kostenfrei angeboten werden.

Die internationale Jugendarbeit wurde in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich von freien Trägern erbracht, die ihre Projekte durch unterschiedliche Fördermittel finanzieren konnten. Maßgebliche Leistungserbringer waren die Villa und die Kindervereinigung Leipzig. Diese akquirierten Mittel sind jedoch stets projektbezogen und ermöglichen dementsprechend keine kontinuierliche Arbeit über das ganze Jahr.

Die Aufgaben der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen sind sehr umfangreich und umfassen die Entwicklung von Konzepten, Stellungnahmen, Umsetzung von Programmen, Beratung, Vertretung in Gremien, Öffentlichkeitsarbeit, etc.
Schwierig ist es ausreichend Zeit für die zahlreichen Stellungnahmen zu Bauvorlagen (u.a. im öffentlichen Raum sowie im Bereich ÖPNV und SPNV), für die Erstellung von Empfehlungen zur Behindertenarbeit im Zusammenhang mit Anfragen und Anträgen und für das Verfassen von Stellungnahmen zu gesetzlichen Vorhaben auf Bundes- und Landesebene zu finden. Darüber hinaus ist Beratung, Kommentierung und Bewertung von Projekten und Vorhaben in Bezug auf Menschen mit Behinderungen in einer wachsenden Stadt wie Leipzig notwendig. Dafür benötigt unsere Stadt eine zusätzliche neue Stelle.