Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

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Die städtischen Fördermittel für Projekte nach der Fachförderrichtlinie Chancengleichheit von Frau und Mann sollen auf 100.000 € aufgestockt werden.

Im Juni 2017 wurde in der Ratsversammlung die Frauenförderung in den Beteiligungsunternehmen der L-Gruppe, der LWB GmbH und der Sankt Georg gGmbH, analog zum öffentlichen Dienst, beschlossen. Wir fagen nach dem Umsetzungsstand..

Wir ziehen diesen Antrag zur Weiterführung des Caroline-Neuber-Preises zurück. Dieser Entscheidung vorausgegangen sind harte Gefechte mit dem Dezernat Kultur auf verschiedenen Ebenen. Ich war empört darüber, wie das Kulturdezernat einen solchen Preis so leichtfertig aus der Hand zu geben schien.
Bis zu dem Tag, als Herr Lübbe unser Intendant des Schauspielhauses seinen neuen Spielplan für die bevorstehende Spielzeit vorstellte.

„Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland. Wir können wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen. Das betrifft die Vielfalt in unserer Belegschaft und die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Geschäftspartner. Die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten eröffnet Chancen für innovative und kreative Lösungen.“ (Charta der Vielfalt)

Leipzig braucht eine Vorbildrolle der Leipziger Stadtverwaltung für die Anerkennung unserer Vielfalt.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat nimmt die Eröffnung der diesjährigen CSD-Woche mit der Flaggenhissung vor dem Rathaus zum Anlass, von der Stadt Leipzig mehr Engagement für die Akzeptanz von Vielfalt in der Stadt Leipzig zu fordern.

Am 8. März endet und beginnt das frauenpolitische Jahr.
Die Bilanz für die Stadt Leipzig ist inakzeptabel.
„Vom einst beschlossenen Gender Mainstreaming ist die Leipziger Stadtverwaltung meilenweit entfernt.

Wir schlagen in unserem Antrag der Verwaltung die Ausgabe von zwei Förderpreisen zu je 5000 Euro an Leipziger Künstlerinnen vor, lassen uns aber auch gern von Alternativvorschlägen überraschen. Wichtig ist uns, dass der Fördergedanke für Frauen in der Darstellenden Kunst umgesetzt wird.

Katharina von Bora, Karl Marx, Helmut Kohl, Willi Brandt, Petra Kelly. Wenn immer uns ein Schulname mit einem überzeugenden pädagogischem Konzept vorgeschlagen wird, werden wir darüber sorgsam befinden, aber erst dann.

Die Verleihung des Louise-Otto-Peters-Preises findet 2017 zum dritten Mal statt. Nach wie vor ist der Preis eine der höchstdotiertesten Ehrungen im Bereich der Förderung der Gleichstellung und von essentieller Bedeutung für das Schaffen eines öffentlichen Bewusstseins für die immer noch lahmende Gleichberechtigung der Geschlechter. Erfreulich ist daher auch, dass sich die Bekanntheit des Preises von Jahr zu Jahr steigert, was deutlich an der Anzahl der Vorschläge und Bewerbungen sichtbar wird. Darüber hinaus, wird der Louise-Otto-Peters-Preis bereits im dritten Jahr seiner Vergabe deutschlandweit wahrgenommen.

Wir ehren heute eine großartige Tochter unserer Stadt. Sie wird es uns verzeihen. Eigentlich, so Ruth Pfau, mache sie sich nicht viel aus Ehrungen, denn dann müsse sie nur zum Friseur und sich neue Schuhe kaufen.