Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

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Das erfolgreiche Programm ‚Grün macht Schule‘ gilt es angesichts des Klimawandels und des Artensterbens deutlich zu stärken. Angesichts zunehmender Hitzesommer können Grüne Schulhöfe dazu beitragen, das Lernklima zu verbessern und Kühlungseffekte für Schulgelände und Nachbarschaft zu erzielen. Um auch größere zusammenhängende Projekte zu ermöglichen sind die Förderhöchstsummen anzuheben.

Sowohl Pandemie und Klimaschutz als auch die wachsende Stadt verlangen beste Bürgerbeteiligung der Stadt bei ihren Vorhaben. Digitale wie analoge Beteiligungsverfahren sind weiter innovativ wie experimentell eine Herausforderung unserer Zeit. Um allen Leipziger*innen Teilhabe am städtischen Gestaltungsprozess zu ermöglichen sieht unsere Fraktion in diesem Antrag einen Schwerpunktbereich.

Die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen ist insbesondere für Schulen im Bestand eine große pädagogische und organisatorische Herausforderung. Um die bestehenden Chancen zu nutzen, ist umfassende Information und Beratung aller Beteiligten bis hin zur Begleitung einer Konzepterstellung an den jeweiligen Schulen notwendig. Dafür sind Mittel für die Erstellung von Informationsmaterial (Broschüren, Webangebote) sowie die Durchführung von Veranstaltungen notwendig.

 

Angesichts der weiterhin steigenden Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Migrationsgeschichte ist eine ausreichende Bereitstellung von Lernmitteln für den DAZ-Unterricht angezeigt und eine Aussetzung des Haushaltsantrags A 0232/19/20 nicht sachgerecht.

Im MPZ sammeln sich durch das Ausrollen des Digitalpaktes und die fortlaufende Betreuung von Endgeräten immer mehr Aufgaben an. Die konzeptionelle medienpädagogische Arbeit ist deshalb neben dem Alltagsgeschäft kaum noch zu leisten. Gerade durch die endlich erreichte bessere Ausstattung mit Endgeräten und dem Umgang mit neuer Software stellen sich jedoch in den Schulen viele Fragen, die aktuell im MPZ auflaufen.

Durch Ratsbeschluss wurde die Verwaltung beauftragt, die mit dem Projekt Hardware for Future begonnene Wiederaufarbeitung von digitalen Endgeräten verstetigen und auszuweiten. Dazu sind kommunale Unternehmen und die Lecos einzubinden. Dafür sind Sachmittel für ergänzende Technik, Mietkosten sowie Personal des dezentrale e.V. einzusetzen.

Die Quartiersschule Ihmelstraße ist bereits jetzt eine Vorzeigeprojekt der Leipziger Schullandschaft. Herausragendes Merkmal ist die Öffnung ins Quartier mit Bereitstellung von Räumlichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Projekte und Vereine. Dieser Ansatz soll neben dem im Bau befindlichen Mehrzweckkubus insbesondere durch den Ergänzungsbau als 3. Bauabschnitt realisiert werden. Um die Ausgestaltung und die konkrete Bedarfe im Stadtteil zu berücksichtigen, ist eine vertiefende Vorplanung unter umfassender Bürgerbeteiligung durchzuführen, auf die die weitere Planungen aufsetzen können.

Durch das Halbe-Halbe Programm wurden Leipziger Schulen dazu motiviert den eigenen Energie- und Wasserverbrauch zu senken. Das schon nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch die Finanzen. Das Programm ist sehr erfolgreich und wir möchten noch mehr Schulen die Chance geben, daran teilzunehmen. Deshalb sollen 100.000 € p.A. zur Verfügung gestellt werden. Im Klimasofortmaßnahmenprogramm waren 50.000 € p.A. veranschlagt, was eine Verringerung im Vergleich zu den Vorjahren ist.

Bei der Umsetzung innovativer pädagogischer Raumorganisationsmodelle in Kitas und Schulen besteht noch großes Potential. Die Erfahrung zeigt, dass bereits frühzeitig im Prozess der Bedarfsermittlung und Vorplanung die Weichen für eher konventionelle Lösungen gestellt werden.

Mit dem vorgesehenen Ersatzneubau einer 3-Feld-Sporthalle bietet sich die Gelegenheit, den Bau mit multifunktionalen Räumen für Ganztags- und Quartiersnutzungen zu ergänzen. Damit kann nicht nur zusätzlicher Raum für innovative pädagogische Angebote, sondern auch für vielfältige Quartiersnutzungen für Bürgerschaft, Vereine und Projekte im Sinne des Quartiersschulgedankens geschaffen werden. Damit kann die soziale Infrastruktur in Wahren und Lindenthal gezielt gestärkt werden