Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

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Wir Stadt Leipzig sind der Schulträger, und nicht für die Schulinhalte verantwortlich, aber sehr wohl für die Bildungsorte: Der Raum als dritter Pädagoge muss in das politische Bewusstsein, in die Entscheidungen fließen!

FAKT: Die Bevölkerungsentwicklung ist positiv - die Schulen sind voll
INFO: Der Schulentwicklungsplan zieht nach - neue Schulen müssen gebaut werden - die Planung wird vorgestellt.
DISKUSSION: Was bedeutet wenig Platz für die pädagogische Arbeit und das soziale Klima in den Schulen?

Im aktuell von der Stadt Leipzig vorgelegten Bericht „Jugend in Leipzig – Ergebnisse einer Befragung von Schülern und Schülerinnen“ ist zu lesen, dass 12 % der Schüler*innen von Mobbing durch andere Kinder und Jugendliche betroffen sind. 6% der befragten Kinder und Jugendlichen geben sogar an, in der Schule von körperlicher Gewalt betroffen zu sein.

Zur Frage der Beschulung der in den kommunalen Notunterkünften am Deutschen Platz sowie in der Messehalle 17 untergebrachten schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen erklären Stefanie Gruner, Stadtbezirksbeirätin für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin:

Letztes Jahr noch wollte die Verwaltung die Fläche teilweise entsiegeln und renaturieren. Jetzt soll dies eine Vorbehaltsfläche für soziale Infrastruktur sein?

Die jetzt von Minister Dobrindt per Gesetz angekündigte gesetzliche Möglichkeit vor Schulen, Kitas und Seniorenwohnanlagen Tempo 30 zu ermöglichen, wurde in Leipzig längst von der Realität überholt.
Schon im April 2014 hat der Stadtrat auf Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD die Einrichtung von Tempo 30 vor Kitas und Schulen nach Einzelfallprüfungen in Leipzig beschlossen.

Um eine Schule neu einzurichten, braucht es Planung durch Ingenieure und Architekten, aber das ist doch nur der eine Teil. Damit etwas wachsen kann, braucht es nicht nur Organik, sondern auch Wasser, Luft und Licht. Und das fehlt in der Schulplanung seit Jahren.

Wir hoffen, dass weitere Schulen dem guten Beispiel der Schule am Auwald folgen und (zusätzliche) Fahrradabstellplätze für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte errichten.

Das Beispiel der Schule am Auwald macht deutlich, dass sich manchmal Verkehrsströme entwickeln wie es nicht vorhersehbar oder planbar ist. Gerade wenn Baustellen kreativ von Pkw- und Lieferverkehr umgangen werden. Dann müssen Schulen und mögliche besondere temporäre Gefährdungen immer besonders im Blick sein...

Amtsblatt vom 4. April 2015

Mit neuen Methoden und Ansätzen wird in der Nachbarschaftsschule in Lindenau seit 26 Jahren gelernt, doch der Motor stockt. In Sachsen darf nicht sein was nicht sein soll und so gerät das Besondere dieser Schule immer mehr in die Zwänge eines Schulwesens, bei dem nicht die Freude am eigenständigen Lernen im Vordergrund steht...