Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

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Die erhebliche Anzahl von Schulbauvorhaben in der Stadt Leipzig bietet die Chance, die Gemeinschaftsschule mittelfristig zu einer festen Säule der Leipziger Schullandschaft zu machen.

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergänzt:
Die Stadt Leipzig begleitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten als Schulträger aktiv die Weiterentwicklung der Bilingualität an verschiedenen Gymnasien der Stadt. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Schule und dem Landesamt für Schule und Bildung.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat fordert stärkere Anstrengungen, um allen Kindern und Jugendlichen an Leipziger Schulen digitales Lernen zu ermöglichen.

Durch die aktuelle Schließung von Schulen und Kindertagesstätten entfällt nach wie vor für viele Kinder und Jugendliche soziale Kontrolle durch die öffentlichen Einrichtungen. Dies geht nicht folgenlos an Kindern und Jugendlichen vorüber. An vielen Stellen wird ein hoher Unterstützungsbedarf sichtbar. Somit findet naturgemäß auch keine gemeinsame Speisenversorgung statt. Diese wichtige sozialpolitische Maßnahme ist weggefallen, womit gerade einkommensschwache Familien das Nachsehen haben.

 

Der Beschluss der Dienstberatung des OBM VII-DS-00935 "Planungsbeschluss Neubau einer 4-Feld-Sporthalle am Grundschulstandort der Astrid-Lindgren-Schule / Schulgebäude Löbauer Straße 46" vom April 2020 wird um nachfolgenden Punkt ergänzt:

Der östlich der bestehenden Sporthalle verlaufende Fußgängerweg bleibt als öffentliche Wegeverbindung in das südlich angrenzende Wohngebiet bestehen.

Im Rahmen des in der letzten Ratsversammlung beschlossenen DigtalPaktSchule soll die digitale Ausstattung der Leipziger Schulen mit digitalen Endgeräten, wie digitalen Tafeln oder Tablets, sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonal mit Mitteln des Bundes in Höhe von rund 27.5 Millionen Euro gefördert werden. Die erforderliche Infrastruktur soll bis 2023 geschaffen werden. Bis 2024 soll die Ausstattung mit digitalen Endgeräten stattfinden.

Um bereits im Jahr 2020 den Status quo der digitalen Ausstattung, insbesondere der Betreuung von Leipziger Schulen festzustellen, fragen wir den Oberbürgermeister:

Nach mitunter zähen Verhandlungen ist nun schließlich der Digitalpakt herausgekommen, von dessen erheblichen Mitteln – 240 Mio. EUR für ganz Sachsen – nun auch die Leipziger Schulen profitieren können. Die Stoßrichtung, eine bedarfsgerechte Ausstattung mit digitaler Infrastruktur bis hin zu den Endgeräten wie Tablets zu erreichen, ist richtig. Die eigentliche Herausforderung, die digitale Ausstattung im konkreten Lehren und Lernen mit Leben zu erfüllen, steht uns noch bevor. Dies ist zum einen eine Frage des Freistaats, der entsprechende Aus- und Weiterbildungen der Lehrkräfte zugesichert hat.

Wir wollen die Vermittlung der eindrucksvollen Demokratiegeschichte unserer Stadt – und die begann ja nicht erst mit der Friedlichen Revolution! – viel stärker verbreiten und historische und zeitgenössische Orte der Demokratie für Schüler*innen erschließen. Das sollte anknüpfend an den Lehrplan erfolgen und als Regelangebot neben die besonderen Angebote gerade von Haus Steinstraße gestellt werden.