Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

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Bei aller Anerkennung für die mittlerweile rege Bautätigkeit und die zahlreichen erfolgten und noch bevorstehenden Eröffnungen neuer Kindertagesstätten, stehen wir unmittelbar vor einem riesigen Problem: dem Fachkräftemangel. Als Stadt können wir das nur in begrenztem Maße selbst lösen. Zentrale Aufgabe muss es sein, diese Probleme offen zu benennen und Strategien für Notsituationen zu entwickeln. Ein Verschweigen und Heile-Welt-Vorspielen ist wenig hilfreich! Es wird nur dazu führen, dass betroffene Familien unvorbereitet vor neuen Problemen in ihrem Alltag stehen werden.

Am augenfälligsten ist die Armut in der Stadt. Weiterhin sind 25% der Kinder, also jedes vierte, arm. Sie partizipieren ganz offensichtlich nicht von gesunkener Arbeitslosigkeit, ihre Eltern scheinen nicht zu den Gewinnern des aufstrebenden Leipzig zu gehören. Ich halte das für hochgradig bedenklich.

Von den Menschen herdenken, sie fragen, was sie brauchen, das ist Sozialpolitik, und nicht Bevormundungspolitik, wie sie weiterhin dekliniert wird. Eine Stadt der Demokratie muss laut und vernehmlich sagen: wir sehen die Menschen, wir hören sie und wir überlegen mit ihnen gemeinsam, wie ihre Lage zu verbessern wäre.

Fahrbibliotheken leisten einen wichtigen Beitrag, um auch dort, wo keine fest verankerten bibliothekarischen Angebote existieren, das geschriebene Wort im wahrsten Sinne des Wortes näher zu bringen. Wir begrüßen es deshalb außerordentlich, dass mit dem geplanten zweiten, kleineren Bücherbus insbesondere Schulen und Kitas erschlossen werden sollen.

Wir haben uns 2018 in vielen Gesprächen mit Fachkräften in Leipzig davon überzeugt, dass wir dringend eine konsistente Beratung für Demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen brauchen. Die Zahl der demenziell Erkrankten wächst in Leipzig aller Voraussicht nach bis 2030 auf mehr als 16.000 Personen an. Sie und ihre Familien benötigen unsere Solidarität und unsere Hilfe.

Der vorliegende Antrag greift eine Thematik auf, die es nicht nur in Knauthain so gibt, sondern im Prinzip alle an den Rändern unserer Stadt gelegenen Ortsteile in gleicher oder zumindest ähnlicher Weise betrifft. Das wohl drängendste und immer wieder diskutierte Thema ist der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen.

Wenn die Anzahl und der Umfang der arbeitsmarktpolitischen Programme stetig abnimmt, wird es schieriger, eine Vielzahl von wichtigen Tätigkeiten auch künftig weiter abzusichern. Gleichzeitig bemerken wir seit Jahren, dass durch die sich reduzierende Arbeitslosigkeit es auch immer schwieriger wird, noch geeignete Menschen zu finden, die bspw. die Schulbibliotheken und Leseräume fach- und sachgerecht betreuen. Kurzum, es ist von großer Bedeutung, dass sich die Stadt der Verantwortung stellt, sich selbst auch für die Frauen und Männer des zweiten Arbeitsmarktes als Option des ersten Arbeitsmarktes zu verstehen...

Für die Evaluierung der Waffenverbotszone in den Stadtteilen Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf in Leipzig wurde vom Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) die Hochschule der Sächsischen Polizei (Pol FH) beauftragt. Unsere Erwartung an die Evaluierung durch die Pol FH ist, alle Akteure sowie die Anwohner*innen in den Evaluierungsprozess einzubeziehen. Eine Evaluation kann nicht isoliert im Hinblick auf die Waffenverbotszone erfolgen, sondern muss zur Einordnung ebenfalls weitere Formen der Polizeiarbeit sowie der Prävention einbeziehen.

In der Gustav-Mahler-Straße sind wertvolle Raumkapazitäten über der Kita ungenutzt. Diese bieten sich ideal als Wohnungen (WG´s) für Auszubildende oder für eine Wohngruppe sozialpädagogisch zu betreuender Jugendlicher und junger Erwachsener an. Für beide Personenkreise gibt es einen hohen Bedarf an angemessenen zentrumsnahen Wohnungen.

Zur Berichterstattung über Sauberkeit in den Straßenbahnen und Bussen der Leipziger Verkehrsbetriebe erklärt Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion...