Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!
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Rede von Marsha Richarz am 28. Mai 2026 zur Vorlage "Lebenssituation von LSBTIQ-Personen in Leipzig 2026"
wir haben jetzt schon wirklich ausufernd über viele Themen diskutiert und gemeinsam mit meinen gleichstellungspolitischen Kolleginnen Pia Heine und Beate Ehms haben wir entschieden, zu dieser wichtigen Infovorlage zu sprechen, damit diese nicht unbeachtet verschwindet.
Ich möchte mit einem Zitat starten:
„Wir tun alles, um Menschen, die queer sind, ein gutes und auch ein sicheres Leben zu ermöglichen. So wie es gegenwärtig ist, kann es mit den vielfältigen Bedrohungen nicht bleiben.“
Friedrich Merz, 2025
Antrag: Männer brauchen Beratung – für die Bewältigung von Lebensaufgaben und -krisen und mentale Entlastung
Im Ergebnis unserer mehrjährigen Befassung mit problematischen Männlichkeitsvorstellungen, dem Einfluss dieser auf das Verhalten von Männern und die Ausübung von Gewalt mit umfassenden Konsequenzen beantragen wir, der Expertise von Männerberater*innen zu folgen und Männerberatungsstellen zu implementieren.
Die Gewalterfahrung von Frauen führte vor Jahrzehnten bereits zum Aufbau von Frauenberatungsstellen und Schutzeinrichtungen, welche in Folge des Gewaltschutzgesetzes nun auch verbindlich implementiert sind. Später folgte eine Öffnung von Beratungsangeboten auch für queere Personen.
Rede von Katharina Krefft am 27. Mai 2026 zum Antrag "Leipzig wird altersfreundliche Stadt"
30 % der LeipzigerInnen sind Alte, also Menschen über 65 Jahre. Der Antrag altersfreundliche Stadt blickt auf diese Bevölkerungsgruppe, auf den demographischen Wandel und auf die Ressourcen, die das Alter mit sich bringt. Unsere AG 60plus im Kreisverband der Grünen Leipzig hat sich mit den age-friendly Cities befasst und als Instrument vorgeschlagen, um unsere Stadt lebenswerter zu gestalten. Von einem strategischen Ziel der Altersfreundlichkeit profitieren alle Generationen, denn die Teilhabe Älterer ist eine Teilhabe aller: barrierearme öffentliche Räume und Mobilität, stärkerer sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Vernetzung.
Änderungsantrag zur Vorlage "Fußverkehrsentwicklungsplan der Stadt Leipzig (FVEP) "
Die in Teil C definierten fachlichen Priorisierungen für Sanierung und Neubau von Gehwegen (2.4.1) sowie für zusätzliche Querungshilfen (2.4.2) werden wie folgt ergänzt:
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B |
Priorität durch Stadtbezirksbeirats / Ortschaftsrat / Ortschaftsstrategie / Beirat für Menschen mit Behinderungen |
3 Punkte |
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Sicherheit braucht mehr als Barrieren
Amtsblattbeitrag vom 23. Mai 2026
Unsere Fraktion ist von der Amokfahrt am 4. Mai tief erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir danken den Ersthelfer*innen, Menschen mit Zivilcourage sowie Rettungs- und Klinikpersonal, die Schlimmeres verhindert haben.
Antrag: Städtisches Gedenken für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen
Gewalt gegen Frauen und Mädchen stellt eine gravierende Menschenrechtsverletzung und eine Gefahr für die demokratische Grundordnung dar. In Leipzig fehlen bislang offizielle Gedenkformen, die das Ausmaß dieser Gewalt sichtbar machen und das gesellschaftliche Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt stärken.
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Antrag: Einführung einer Schweigeminute für Femizide in der Ratsversammlung des Stadtrates Leipzig
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, ab dem 1. Oktober 2026 nach jeder bestätigten Meldung eines Femizids, der in Leipzig oder im Freistaat Sachsen verübt wurde, in der Ratsversammlung eine Schweigeminute durchzuführen. Die Schweigeminute erfolgt zu Beginn jeweils der Ratssitzung, die auf die offizielle Bekanntmachung des Vorfalls durch die zuständige Polizeibehörde folgt. Dabei sollen der Name der Betroffenen, Alter, Wohnort und das Datum der Tat mitgenannt werden.
TrashToGo: Wer zahlt für den Müll?
Amtsblattbeitrag vom 9. Mai 2026
Die Verwaltung hat als Antwort auf die Forderung nach einer Steuer auf Einwegverpackungen eine „Mehrwegoffensive“ vorgelegt - worin eine solche Steuer keine Rolle spielt.
Rede von Katharina Krefft am 29. April 2026 zur Vorlage "Kurt-Schumacher-Str. 41: 1. Änderung zum Bau- und Ausführungsbeschluss zur Sanierung des Objektes und Schaffung von Plätzen als kostenfreie Notschlafstelle"
Auftakt bildete das Wohnungslosenhilfekonzept 2018-2022, wo die Maßnahme Einrichtung einer Notschlafstelle in Hauptbahnhofbereich aufgeführt wurde. Auf die letzten Meter des Konzeptzeitraumes gelang nach langer Suche der Ankauf der Kurt Schumacher Straße 41. Das war im Dezember 2022. Doch seither nimmt das Drama seinen Lauf, verzögert sich die Einrichtung, während die Obdachlosigkeit im öffentlichen Raum immer prekärer sichtbar wird. Die Stadt Leipzig hat die Übernachtungshäuser erweitert, aber: diese sind für Leipziger Wohnungslose. Es dauert 5 Jahre, bis die Stadt für einen nicht gemeldeten Wohnungslosen unterbringungspflichtig wird!
Rede von Chantal Schneiß am 29. April 2026 zum Antrag "Gynäkologische Ambulanz für Prostituierte einrichten"
wir beraten heute über einen Antrag, der ein zweifellos wichtiges Thema aufgreift: die medizinische Versorgung von Sexarbeiter*innen ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz. Der vorliegende Vorschlag sieht vor, eine kostenlose, gynäkologische Sprechstunde im Gesundheitsamt einzurichten und dabei behandelte Erkrankungen anonym statistisch zu erfassen.