Leipzig familienfreundlich, sozial und vielfältig gestalten!

Rede von Katharina Krefft am 27. Mai 2026 zum Antrag "Datenbasierte Bedarfserhebung und zielgruppenspezifische Hilfe für wohnungslose junge Volljährige in Leipzig"

Der Antrag zielt auf die besonders prekäre Situation der jungen Wohnungslosen. Wir befassen uns seit 4 Jahren in der AG Recht auf Wohnen mit der dramatischen Lage der wohnungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und haben bereits erreicht, dass das Jugendwohnen um 36 Plätze verdoppelt wurde

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Rede von Marsha Richarz am 28. Mai 2026 zur Vorlage "Lebenssituation von LSBTIQ-Personen in Leipzig 2026"

wir haben jetzt schon wirklich ausufernd über viele Themen diskutiert und gemeinsam mit meinen gleichstellungspolitischen Kolleginnen Pia Heine und Beate Ehms haben wir entschieden, zu dieser wichtigen Infovorlage zu sprechen, damit diese nicht unbeachtet verschwindet.

Ich möchte mit einem Zitat starten:

„Wir tun alles, um Menschen, die queer sind, ein gutes und auch ein sicheres Leben zu ermöglichen. So wie es gegenwärtig ist, kann es mit den vielfältigen Bedrohungen nicht bleiben.“

Friedrich Merz, 2025

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Rede von Katharina Krefft am 27. Mai 2026 zum Antrag "Leipzig wird altersfreundliche Stadt"

30 % der LeipzigerInnen sind Alte, also Menschen über 65 Jahre. Der Antrag altersfreundliche Stadt blickt auf diese Bevölkerungsgruppe, auf den demographischen Wandel und auf die Ressourcen, die das Alter mit sich bringt. Unsere AG 60plus im Kreisverband der Grünen Leipzig hat sich mit den age-friendly Cities befasst und als Instrument vorgeschlagen, um unsere Stadt lebenswerter zu gestalten. Von einem strategischen Ziel der Altersfreundlichkeit profitieren alle Generationen, denn die Teilhabe Älterer ist eine Teilhabe aller: barrierearme öffentliche Räume und Mobilität, stärkerer sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Vernetzung.

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Rede von Katharina Krefft am 29. April 2026 zur Vorlage "Kurt-Schumacher-Str. 41: 1. Änderung zum Bau- und Ausführungsbeschluss zur Sanierung des Objektes und Schaffung von Plätzen als kostenfreie Notschlafstelle"

Auftakt bildete das Wohnungslosenhilfekonzept 2018-2022, wo die Maßnahme Einrichtung einer Notschlafstelle in Hauptbahnhofbereich aufgeführt wurde. Auf die letzten Meter des Konzeptzeitraumes gelang nach langer Suche der Ankauf der Kurt Schumacher Straße 41. Das war im Dezember 2022. Doch seither nimmt das Drama seinen Lauf, verzögert sich die Einrichtung, während die Obdachlosigkeit im öffentlichen Raum immer prekärer sichtbar wird. Die Stadt Leipzig hat die Übernachtungshäuser erweitert, aber: diese sind für Leipziger Wohnungslose. Es dauert 5 Jahre, bis die Stadt für einen nicht gemeldeten Wohnungslosen unterbringungspflichtig wird!

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Rede von Chantal Schneiß am 29. April 2026 zum Antrag "Gynäkologische Ambulanz für Prostituierte einrichten"

wir beraten heute über einen Antrag, der ein zweifellos wichtiges Thema aufgreift: die medizinische Versorgung von Sexarbeiter*innen ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz. Der vorliegende Vorschlag sieht vor, eine kostenlose, gynäkologische Sprechstunde im Gesundheitsamt einzurichten und dabei behandelte Erkrankungen anonym statistisch zu erfassen.

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Rede von Anne Vollerthun am 29. April 2026 zum Antrag "Sicherheitspaket Hauptbahnhof"“ in Leipzig"

Der Fokus dieses Antrags liegt vor allem auf Maßnahmen, die versuchen kurzfristig die Symptome zu bekämpfen, aber eben nicht nachhaltig die Ursachen erkennen und angehen. Videoüberwachung im Park, die Umzäunung und Schließung öffentlicher Räume – nichts davon geht die Problematiken, die es rund um den Hauptbahnhof gibt, wirklich an. Im Gegenteil.

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Antrag: Kostenlose Periodenprodukte in Leipziger Schwimmhallen und Freibädern, den Bibliotheken sowie Eigenbetrieben der Stadt Leipzig mit Publikumsverkehr

Menstruationshygiene ist ein grundlegendes Bedürfnis und sollte für alle Menschen jederzeit zugänglich sein. In den Leipziger Schwimmhallen und Freibädern und den publikumsaffinen Kultur-Eigenbetrieben der Stadt Leipzig stehen derzeit keine kostenlosen Periodenprodukte zur Verfügung. Dies kann für menstruierende Personen zu unangenehmen oder belastenden Situationen führen, insbesondere bei längeren Aufenthalten in den Bädern oder den Kultureinrichtungen.

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Anfrage: Verweigerung der Umsetzung des Ratsbeschlusses zum Verzicht auf Strafantrag durch die Leipziger Verkehrsbetriebe bei sogenannter „Erschleichung von Beförderungsleistungen“

In der Ratsversammlung vom 19. März 2025 beschloss der Stadtrat auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dass die LVB bei der sogenannten „Erschleichung von Beförderungsleistungen“ auf Strafanträge nach § 265a StGB verzichten soll (VIIIA00343). Bis April 2026 ist jedoch keine Umsetzung des Beschlusses erfolgt. Aktuell diskutiert die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig über eine mögliche Gesetzesänderung, die die strafrechtliche Verfolgung von Menschen, die Verkehrsmittel ohne Fahrschein nutzen, abschaffen soll. 

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Rede von Katharina Krefft am 25. März 2026 zum Antrag "Astoriatunnel als Notunterkunft für Wohnungslose einrichten"

Am 4. Dezember wurde der Zeltplatz Mitte geräumt. Seit zwei Jahren hatte sich in der Nürnberger Straße ein Lager gebildet, es wurde größer und es kam zu Lärmbelästigung. Das Lager war für die Nachbarschaft nicht mehr tragbar, die Räumung erfolgte nach Ansage, Busse in Wohnungslosenunterkünfte waren organisiert, es lief friedlich ab. Die Räumung ist nicht die erste. Vor Jahren wurde der Astoriatunnel geräumt, und für den Durchgang gesperrt, um hier eine neue Anlagerung zu verhindern.

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