Leipzig grüner machen!

Mit Blick auf die aktuelle Situation an den Leipziger Seen fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass das vom Stadtrat beschlossene Sicherheitskonzept für die Leipziger Seen zügig erarbeitet wird. „Die tödlichen Badeunfälle der laufenden Saison zeigen, dass bei Sicherheit an den Leipziger Seen dringender Handlungsbedarf besteht“ so der Fraktionsvorsitzende Dr. Tobias Peter. „In diesem Sommer verbringen coronabedingt viele Leipzigerinnen und Leipziger ihren Urlaub zu Hause. Es muss alles getan werden, um tragische Badeunfälle zu vermeiden.“

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig schlägt Alarm wegen des Zustandes des Waldes und vieler Parks in Leipzig. An vielen Stellen zeigen sich deutliche Übernutzungserscheinungen, die auf Dauer den ökologischen Zustand schädigen können. Neben ungenehmigten Mountainbikestrecken im Landschaftsschutzgebiet, so unter anderem am Wolfswinkel und im Volkspark Kleinzschocher, nehmen Feuerstellen, Müllablagerungen und Trampelpfade zu. Hinzu kommen illegale Partys wie am Wochenende.

Die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN hat im April einen Antrag an den Stadtrat gerichtet, die Vorgartensatzung zu novellieren, um im Sinne der Biodiversität das Anlegen von sog. Schottergärten/Kiesgärten zu untersagen. Nun wurde dazu seitens der Verwaltung eine Stellungnahme abgegeben, die wenig bis kein Problembewusstsein offenbart und die eigenen Versäumnisse der vergangenen Jahre ausblendet.

 

Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt das LWB-Projekt in Shakespea-restraße und Bernhard-Göring-Straße. Wir haben allerdings auch großes Verständnis für die berechtigen Belange des Petenten.

 

Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt das LWB-Projekt in Shakespearestraße und Bernhard-Göring-Straße. Wir haben allerdings auch großes Verständnis für die berechtigen Belange der Petenten.

 

"Wir haben einen ersten wichtigen Schritt zur Umsetzung der Forderung im Rahmen des Klimanotstands geschafft.“ Der Stadtrat hat heute auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das Sofortmaßnahmeprogramm im Rahmen des Klimanotstands beschlossen.

An einigen Punkten im Klimasofortmaßnahmenprogramm holpert es beim Lenken und Beschleunigen ganz gewaltig! Deshalb haben wir nachgebessert und möchten Ihnen, liebe Stadtratskolleg*innen heute mehrere Änderungsvorschläge unterbreiten. Unser Hauptfokus liegt dabei auf dem Energiesektor...

Die Fortschreibung des Energie- und Klimaschutzprogramms erfolgt unter frühzeitiger und größtmöglicher Einbeziehung der Öffentlichkeit. Bürger*innen sollen deshalb auf der 3. Leipziger Klimakonferenz und via Umfrage noch vor der Verabschiedung des
Programms die verbindliche Möglichkeit bekommen Änderungswünsche einzubringen.

Ziel ist die Konzeptentwicklung für den Aufbau einer regionalen Klimaschutzagentur, in Anlehnung an die im Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 bereits geforderten regionalen Energieagentur.

Beschlussvorschlag:

Die in der Anlage aufgeführten Maßnahmen werden wie folgt geändert:

Bei Fertigstellung des Quartiers wird der Energiebedarf zu signifikanten Anteilen der Wärmeenergiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien (u. a. Holzpellets, Hackschnitzel, Wärmepumpe mit Strom aus erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung unter Einsatz von Biomethan Solarthermie) durch die Nutzung von Abwärme oder durch den Anschluss an das Fernwärmenetz gedeckt sichergestellt....