Leipzig grüner machen!

wir haben ja heute einen zugegebenermaßen weitgehenden und sehr amitionierten Antrag meiner Fraktion zur Förderung der Eelektromobilität bzw. zum Ausbau der Ladeinfrastruktur vorliegen, keine neues Thema, sondern eines was sich an die zahlreichen Initiativen anschließt, die wir in den vergangenen Jahren vorangebracht haben. Dazu zählt u.a. eben auch das Ladeinfrastrukturkonzept von 2020, was auf grüne Initiative erarbeitet wurde.

mit der Frage, wer hatte als erstes die Idee  zu einem kommunalen Seconhand – Warenhaus  ist  es so eine Sache. Sicherlich nicht nur die Linken, die die Idee aus anderen Städten aufgriffen und nun in ihren Antrag gossen. Hier bei uns berät ein Leipziger Bündnis zur Abfallvermeidung, dessen Runden Tisch ich aus Interesse mit verfolge,  bereits seit zwei Jahren diese Idee und die Zielsetzung, Wiederverwendung und Reparatur von Dingen zu fördern. Und ich freue ich mich, dass auch der städtische Eigenbetrieb Stadtreinigung dort vertreten ist, gemeinsam mit zahlreichen gemeinnützigen Aktiven.  

Im Zuge der vom russischen Angriffskrieg befeuerten Energiekrise werden immer wieder Rufe nach einem Festhalten an Braunkohleenergie laut. Prominent vertreten dabei ist beispielsweise der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der immer wieder an der - nur vermeintlich günstigen - Kohleenergie festhalten will. Auch hört man Stimmen, die das Kraftwerk Lippendorf als „Glücksfall“ bezeichnen.

Amtsblattbeitrag vom 4. Juni 2022

Der Tag, an dem wir aufgebraucht haben, was uns die Natur jährlich zur Verfügung stellt, war dieses Jahr bereits der 4. Mai. Damit der ‚Erdüberlastungstag‘ wieder an das Jahresende rückt, müssen wir aufhören, unsere Rohstoffe zu verschwenden. Hier setzt die Idee von ‚Zero Waste‘ an: Ressourcen schonen und zurückgewinnen statt sie zu verbrennen oder zu deponieren, Verpackungen möglichst vermeiden, reparieren statt wegwerfen.

Amtsblattbeitrag vom 12. Februar 2022

Um Klimaneutralität bis spätestens 2045 in Deutschland zu erreichen, gilt es auch in Leipzig mit überfälligen Fortschreibung des Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (EKSP) die Grundlagen zu schaffen. Das EKSP muss die zentralen Weichen für Leipzigs Klimaneutralität, die weit vor 2050 liegen muss, stellen

Amtsblattbeitrag vom 29. Januar 2022

Mittlerweile kennen alle die Gärten des Grauens, in denen Kies oder Schotter in unterschiedlichster Größe und Farbe dominieren, Leben weitestgehend unmöglich machen und sogar verhindern sollen. Sie sind das Ergebnis eines Teils der Gesellschaft, der mehr Wert auf Individualität und Eigennutz legt und den Schutz unserer Natur und Umwelt hintanstellt.

Am 18. April 2018 beschloss der Stadtrat auf Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Erarbeitung eines „Maßnahmenkatalogs zum Schutz von Wild- und Honigbienen in Leipzig“. Dabei sollten die Pflegegrundsätze für die Bewirtschaftung der Flächen des öffentlichen Grüns der Stadt Leipzig entsprechend aktualisiert und angepasst werden.

In der gestrigen Ratsversammlung wurde eine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Heckenrodung an der Rennbahn Scheibenholz beantwortet. Hintergrund ist die Rodung einer mehrere hundert Meter langen alten Hecke entlang des nördlichen Zaunes des „Scheibenholzes“ innerhalb der Schutz- und Vogelbrutsaison.

im Oktober 2022 haben wir in der Ratsversammlung auf einen grünen Antrag hin beschlossen, dass Leipzig zur Zero WasteCity werden soll. Ich erinnere – insbesondere die Kollegen von der CDU daran: Zero Waste zielt darauf ab, alle Ressourcen zu schonen und zurückzugewinnen, statt sie zu verbrennen oder zu deponieren. Also: Verpackungen möglichst vermeiden, reparieren statt wegwerfen, wiederverwerten statt deponieren. Es geht darum, nicht einfach nur Abfall zu vermeiden, sondern alle Ressourcen durch Produktion, Konsum, Wiederverwendung und Rückgewinnung von Produkten, Verpackungen und Materialien zu nutzen - und zwar ohne dass diese verbrannt oder deponiert werden. Es ist wichtig, dass derBegriff Zero Waste dabei ein konkretes Ziel formuliert, eine massive Reduktion des Abfallaufkommens bis perspektivisch auf Null. Dieses Ziel wird international von der Zero WasteBewegung geteilt und es steht einer internationalen Stadt wie Leipzig gut zu Gesicht, sich hier auch mit dem Begriff einzureihen.