Leipzig grüner machen!

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Das Jahr 2022 ist wegweisend für den Leipziger Klimaschutz, denn nun steht die Fortschreibung des Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (EKSP 2030) an. Die Umsetzungsberichte zu den Klimaprogrammen sollen aufzeigen, was bisher an Maßnahmen umgesetzt wurde, und wo noch Nachbesserungen anstehen, die im weiteren Klimaschutzprozess berücksichtigt werden müssen.

Der Bausektor trägt zu einem großen Teil zum Abfallaufkommen bei. Das Recycling und die Wiederverwendung von Baustoffen können einen wichtigen Beitrag leisten, um Ressourcen zu schonen sowie Abfall und Transporte zu reduzieren.

Amtsblattbeitrag vom 4. Dezember 2021

Dieser zweite harte Corona-Winter macht eines klar: Bloßes Reagieren in einer Krise zermürbt uns! Mit der Klimakrise verhält es sich ähnlich. Reagieren wir nur auf Flutkatastrophen wie im Ahrtal, ist uns die Klimakrise immer einen Schritt voraus. Worauf es jetzt bei der Bewältigung der Klimakrise ankommt, sind konkrete messbare Maßnahmen, die CO2 reduzieren.

Dem vorgelegten Konzept für die für die mittel- und langfristige Verwaltungsunterbringung zufolge werden insbesondere im Bereich der Prager Straße in erheblichen Maß neue Verwaltungsbauten notwendig. Dies bietet nicht nur unter reinen Verwaltungsgesichtspunkten, sondern auch in städtebaulicher Hinsicht große Chancen, Verwaltungsgebäude einer neuen Generation zu errichten. Beispiele wie das Verwaltungszentrum am Ferdinandsplatz in Dresden, dem Neubau der Technischen Rathäuser in Düsseldorf und Mannheim oder das Rathaus der niederländischen Stadt Venlo zeigen auf unterschiedliche Weise, wie Verwaltungsgebäude mit bürgerschaftlicher Beteiligung, ökologisch vorbildhaft, kostengünstig und mit herausragender Architektur geplant und errichtet werden können.

Das Solardachkataster der Stadt Leipzig wird aktualisiert und mit zeitgemäßen Serviceangeboten ausgestattet.
Dazu werden folgende Aufträge umgesetzt:

1. Das Solardachkataster wird bis Ende 2022 als Datenbank mit open-Data-Schnittstelle aktualisiert und eine Appfunktion wird eingerichtet. Es ist eine „Infoecke“ mit allgemeinen grundlegenden Informationen zu Photovoltaik-/Solarthermieinvestitionen einzurichten.

Gestern hat die 4. Klimakonferenz der Stadt Leipzig digital stattgefunden. Auf der Tagesordnung stand die seit Ende letzten Jahres ausstehende Fortschreibung des Leipziger Energie- und Klimaschutzprogramms (EKSP) 2030, dessen Vorgänger bis 2020 galt. Der erste Entwurf ist leider noch in weiten Teilen unzureichend. So werden zwar Leipziger Klimaziele ausgehend von einem Restbudget für die kommenden Jahre bis 2030 sowie für 2040 und 2050 genannt. Bis 2030 etwa soll jede*r Einwohner*in der Stadt Leipzig nur noch 1,69 t CO2-Äquivalente emittieren. Zentrales Manko: Die einzelnen Maßnahmen, die dieser Zielerreichung dienen sollen, sind nicht mit einer bezifferten Treibhausgas-Minderung unterfüttert, Sektorenziele fehlen. Es bleibt damit völlig unklar, wie man die Wirkung der Maßnahmen messen und gegebenenfalls nachsteuern kann.

Das Team ‚AmpelGrün‘ wurde beim Stadtradeln 2021 nicht nur das achte Jahr in Folge bestes Team einer Stadtratsfraktion. Es wurde am Abend der Abschlussveranstaltung erstmals aus der Lostrommel gezogen und mit einem Preisgeld von 250,- € bedacht. Die 70 Teammitglieder waren nunmehr dazu aufgerufen, über die Verwendung des Geldes Ideen beizubringen und zu entscheiden.

vor wenigen Wochen sprachen Sie, Herr Jung, beim Richtfest des neuen Gaskraftwerks in Leipzig von Ihrer Vision für die Leipziger Energieversorgung. Sie sagten – und ich zitiere:„Das ist meine Vision: Eine autarke Energieversorgung, ohne fossile Brennstoffe, für die Stadt Leipzig. Wenn man jetzt mal wirklich weiterdenkt, geht es doch darum, dass wir unsere Stadt versorgen und nicht irgendwie abhängig werden von irgendwelchen Privaten, fremden Ländern um uns herum, sondern dass wir es eigenständig schaffen.“

Eine Vielzahl an Teichen und Weihern im Stadtgebiet Leipzig sind in den letzten Jahren trockengefallen. Dies ist eine der sichtbarsten Folgen der Prozesse des Klimawandels, die auch in Leipzig erlebbar sind. Der Grundwasserspiegel ist in den letzten Jahren gesunken und die Niederschlagsmenge hat, 2021 ausgenommen, in den letzten Jahren abgenommen, wie durch das Landesamt für Umweltschutz und Geologie im Klimawandelfolgenatlas prognostiziert. Die dauerhafte externe Versorgung von Teichen und Weihern mit Grundwasser ist weder ökologisch, noch ökonomisch sinnvol.

Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit müssen zusammen gedacht werden. Deshalb hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Anfrage zum Thema „Energiearmut und Energieberatung“ für die Ratsversammlung am 15. September 2021 in den Stadtrat eingereicht. Mit der Anfrage will die Fraktion nun herausfinden, wie stark die Leipziger*innen von Energiearmut betroffen sind und wie man die Beratungsangebote weiter ausbauen kann.