Leipzig grüner machen!

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Mit scharfen Worten kritisiert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die in Leipzig laufende Praxis der Baumfällungen, für die die Stadt inzwischen ganzjährig Genehmigungen vergibt und fordert auf, dass die Stadt nur noch in absoluten Ausnahmefällen Baumfällgenehmigungen außerhalb der Fällsaison verteilt.

In seinem Sommerinterview kündigt OB Jung endlich das städtische Handeln für die L-Gruppe an. Seit Monaten wird dazu intern analysiert, vertieft diskutiert, wurden verschiedene Szenarien entwickelt. Die Leipziger Gruppe steht vor gigantischen Zukunftsaufgaben. Sie setzt die Mobilitätswende um und plant neue Stadtbahnlinien, ein dichteres Haltestellennetz und einen frequenteren Takt.

Die Herstellung von Kleidung ist nicht nur äußerst wasser- und energieintensiv sondern auch mit dem Einsatz von Chemikalien unter nicht selten fragwürdigen Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern verbunden. Die Wiederverwendung von Kleidung kann somit erheblich zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Die Stadt Leipzig, die Zero-Waste-City werden will (VII-A-05494), kann mit einem Tausch- oder Verschenkeladen in zentraler Lage, dem obersten Prinzip von Zero Waste, nämlich der Vermeidung von Abfällen, Rechnung tragen. Der Verschenke- und Tauschgedanke ist bereits weit in der Stadtbevölkerung verbreitet, was am großen Interesse an Flohmärkten, Verschenkeecken und Kleidertauschangeboten deutlich wird.

mit der Frage, wer hatte als erstes die Idee  zu einem kommunalen Seconhand – Warenhaus  ist  es so eine Sache. Sicherlich nicht nur die Linken, die die Idee aus anderen Städten aufgriffen und nun in ihren Antrag gossen. Hier bei uns berät ein Leipziger Bündnis zur Abfallvermeidung, dessen Runden Tisch ich aus Interesse mit verfolge,  bereits seit zwei Jahren diese Idee und die Zielsetzung, Wiederverwendung und Reparatur von Dingen zu fördern. Und ich freue ich mich, dass auch der städtische Eigenbetrieb Stadtreinigung dort vertreten ist, gemeinsam mit zahlreichen gemeinnützigen Aktiven.  

Amtsblattbeitrag vom 29. Januar 2022

Mittlerweile kennen alle die Gärten des Grauens, in denen Kies oder Schotter in unterschiedlichster Größe und Farbe dominieren, Leben weitestgehend unmöglich machen und sogar verhindern sollen. Sie sind das Ergebnis eines Teils der Gesellschaft, der mehr Wert auf Individualität und Eigennutz legt und den Schutz unserer Natur und Umwelt hintanstellt.

im Oktober 2022 haben wir in der Ratsversammlung auf einen grünen Antrag hin beschlossen, dass Leipzig zur Zero WasteCity werden soll. Ich erinnere – insbesondere die Kollegen von der CDU daran: Zero Waste zielt darauf ab, alle Ressourcen zu schonen und zurückzugewinnen, statt sie zu verbrennen oder zu deponieren. Also: Verpackungen möglichst vermeiden, reparieren statt wegwerfen, wiederverwerten statt deponieren. Es geht darum, nicht einfach nur Abfall zu vermeiden, sondern alle Ressourcen durch Produktion, Konsum, Wiederverwendung und Rückgewinnung von Produkten, Verpackungen und Materialien zu nutzen - und zwar ohne dass diese verbrannt oder deponiert werden. Es ist wichtig, dass derBegriff Zero Waste dabei ein konkretes Ziel formuliert, eine massive Reduktion des Abfallaufkommens bis perspektivisch auf Null. Dieses Ziel wird international von der Zero WasteBewegung geteilt und es steht einer internationalen Stadt wie Leipzig gut zu Gesicht, sich hier auch mit dem Begriff einzureihen.

Die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Leipziger Stadtrat weist auf den dramatischen Baum- und Grünflächenschwund in Leipzig hin. Das belegen auch die Antworten auf eine Anfrage der Grünen im Stadtrat.

 

Die Stadtverwaltung wird beauftragt bis zum 1. Quartal 2023 ein Konzept zu erstellen, um das Ziel der Erhöhung des Anteils der Waldfläche in Leipzig auf 10 % mittelfristig umzusetzen.

Als Teil dieses Konzepts ist auch die Stärkung des Grünzuges und die Verbindung von Grünflächen jenseits des Leipziger Auwalds aufzunehmen.

Dazu werden Gespräche mit Waldeigentümer*innen, dem Freistaat Sachsen und der Stiftung Wald für Sachsen aufgenommen und eine Bürgerbeteiligung durchgeführt.

Um den Ausbau der Photovoltaik zu beschleunigen, wurde „Wattbewerb“ ins Leben gerufen. Es handelt sich um einen Wettbewerb für Städte und Gemeinden. Getragen wird Wattbewerb von Fossil Free Karlsruhe, Parents for Future Germany, Fridays for Future Deutschland und Scientists for Future Deutschland. Ziel der Initiative ist es, die Energiewende in Deutschland durch exponentiellen Ausbau von Photovoltaik zu beschleunigen. Der Start von Wattbewerb erfolgte am 21.2.2021, eine Teilnahme ist fortlaufend möglich. Die aktuelle Herausforderung an die teilnehmenden Städte lautet: Welche Stadt schafft es als erste, ihre installierte Leistung an Photovoltaik zu verdoppeln?