Leipzig grüner machen!

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Viele Vorhaben im Bioland- oder -gemüseanbau scheitern, weil für die Bauern keine ausreichend lange Planungssicherheit besteht. Durch den langen Vorlauf an Umstellung von konventioneller auf Biolandwirtschaft (2 Jahre) geht oftmals schon ein beträchtlicher Teil der Pachtzeit verloren.

Die Biolandwirtschaft ist die Agrarversorgung der Zukunft. Ökologisch wirtschaftende Betriebe weisen meist einen geschlossenen betrieblichen Nährstoffkreislauf auf. Sie erhalten die Bodenfruchtbarkeit und es wird kein Pflanzenschutz oder leicht löslicher mineralischer Dünger eingesetzt.

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ein integriertes Konzept gegen Hitze im Stadtgebiet zu erarbeiten. Das Konzept soll erreichen, dass die Lebensqualität im Gebiet der Stadt Leipzig kurz- und langfristig erhalten und den veränderten Klimabedingungen und der damit verbundenen Überhitzung der Stadt durch lokal wirksame Gegenmaßnahmen Rechnung getragen wird.

Wesentlicher Punkt unseres Antrages ist nämlich die Anstellung eines Nachhaltigkeitsbeauftragte*n für die insbesondere ressort- und dezernatsübergreifende Begleitung, Beratung, Abstimmung und Koordination innerhalb der verschiedenen Verwaltungsebenen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen des INSEK, anderer Handlungsprogramme und Leitbilder.

Der beste Abfall ist der, der gar nicht anfällt, heißt es. Gerade in der Gastronomie und besonders im Straßenverkauf fällt immer noch sehr viel Abfall an, weil Einweggeschirr Verwendung findet. Es gibt Alternativen, die auch hygienischen Anforderungen genügen. Wir beantragen die Verwendung von Mehrweggeschirr etc.

Wir fordern daher in dem vorliegenden Antrag, Tauschboxen im Stadtgebiet als Modellprojekt zu ermöglichen, statt diese mit restriktiven Maßnahmen zu verhindern. Ermöglichen und fördern Sie dieses nachbarschaftliche, ehrenamtliche und solidarische Engagement, statt es im Keim zu ersticken...

Mit roten und weißen Ballons wurde jüngst die Eröffnung des neuen Lebensmittelrmarktes zwischen dem historischen Felsenkeller und der Georg-Maurer-Bibliothek gefeiert. Eine Begehung des Grundstückes offenbart, dass von den seitens der Verwaltung und des Investors im Jahr 2016 versprochenen Baumersatzpflanzungen keinerlei Umsetzung erfolgt ist – im Gegenteil: von dem einst grünen und von alten Bäumen dominierten Felsenkeller-Areal ist nicht mehr übrig als ein von Betonpflaster versiegelter großflächiger Parkplatz.

Für das Thema „Essbare Stadt“ soll innerhalb der Stadtverwaltung eine Koordinierungsstelle mit 0,5 VzÄ eingerichtet werden.

Nun nach einem Schuljahr Projektlaufzeit des Energie- und Wassersparprojektes "Halbe-Halbe" an Leipziger Schulen wurde heute seitens der bisher aktiven sechs Schulen abgerechnet. Das Ergebnis und die Motivation der Beteiligten ist in allen Schulen positiv, auch wenn es die Umstände in mehreren Schulen schwierig umsetzbar machen.

Das Nachhaltigkeitsszenario ist (neben dem Gemeinschaftsszenario) das einzige, bei welchem trotz der wachsenden Bevölkerung die Attraktivität des städtischen Raums steigt, die Bedingungen für ÖPNV, MIV und Wirtschaftsverkehr sich nicht verschlechtern und die Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte wahrscheinlich ist. Zudem handelt es sich um ein leises Szenario. Durch eine gleichberechtigte Entwicklung aller Verkehrsträger wird die Attraktivität der Stadt für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen erhöht. Trotz der derzeit noch ungelösten Finanzierungsfragen erscheint es bei einer Fokussierung der Investitionen ab Mitte der zwanziger Jahre auf dieses Thema und der Einwerbung von Fördermittel noch umsetzbar. Dies ist beim Gemeinschaftsszenario mit Mehrkosten von über 1 Mrd. Euro gegenüber dem Nachhaltigkeitsszenario nicht mehr der Fall.