Leipzig grüner machen!

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Erst auf unsere Initiative hin ist die Stadtverwaltung aus dem Dornröschenschlaf erwacht und zunächst planerisch aktiv geworden. Durch unseren Antrag „Gemeinsame Mensch/Haustierbestattungen auf kommunalen Friedhöfen ermöglichen“ wurde ein Defizit aufgezeigt, dass nun endlich auch von der Verwaltung angegangen wird.

Das Produkt Umweltinformation/-beratung/Umweltbildung wird um zusätzliche 12 T € €p.a., zweckgebunden für eine 0,5 VZÄ-Förderung des Igelschutzzentrums des Vereins Igelfreunde Leipzig und Umgebung e. V., für die Jahre 2017 und 2018 erhöht.

Beschlussvorschlag:

  1. Zukünftig soll im Tierschutzbeirat neben den Vertretern und Vertreterinnen laut der Geschäftsordnung § 2, gemäß § 17 Abs. 3 der Hauptsatzung der Stadt Leipzig, vom 16.08.2008, außerdem vertreten sein: ein/e Vertreter/in des NABU.
  2. Der/die Vorsitzende und der Stellvertreter werden von der einfachen Mehrheit der Mitglieder gewählt.
  3. Die Geschäftsordnung für den Tierschutzbeirat wird entsprechend der o.g. Beschlusspunkte geändert.

Die Empfehlung des Petitionsausschusses, der Petition abzuhelfen, wurde mehrheitlich gefasst. Der Ausschuss empfiehlt Ihnen, werte Stadträtinnen und Stadträte also, zu beschließen, dass die Stadt zukünftig keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe mit Wildtieren vergibt.

Sehr geehrte Stadträte, vergessen Sie einfach was Ihnen alles zur Zulässigkeit und zur Unzulässigkeit in den letzten Wochen erzählt wurde. Es ist zwar falsch von Seiten der Verwaltung, aber schlicht irrelevant.

Das Mitführen und die Zurschaustellung von Wildtieren in Zirkusbetrieben sind, nicht nur bei Tierschützern, sehr umstritten. Wildtiere, z.B. Elefanten, Tiger oder Nashörner stellen besonders hohe Ansprüche an ihre Haltung, die sich in einem fahrenden Zirkusunternehmen nicht umsetzen lassen. Auch die Änderung des Tierschutzgesetzes (TierSchG) 2013 hat keine Verbesserung für die Tiere gebracht. Langsam setzt ein Umdenken ein. Immerhin lassen bereits 23 Kommunen in Deutschland Zirkusbetriebe, die Wildtiere mit sich führen, nicht mehr auf ihren städtischen Flächen gastieren. Dazu gehören u.a. Potsdam, München und Heidelberg und aktuell der Vorstoß in Chemnitz...