Leipzig grüner machen!

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Der Leipziger Auwald ist einzigartig aber er ist und das muss man klar sagen, eben kein Urwald mehr sondern ein kulturell überprägter Raum. Durch die Begradigung der Luppe in den 1930 er Jahren wurden die natürliche Überschwemmungsdynamik unterbrochen.
Wenn wir heute darüber diskutieren müssen wir eigentlich deutlich stärker darüber diskutieren, wie wir den Wald insgesamt stärker schützen können...

Die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN hat einen Antrag zur Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes für den Leipziger Auwald auf dem Weg gebracht. Unter anderem wird darin gefordert, dass die Stadt jährlich zur Begleitung der Maßnahmen im Wald mindestens zwei Bürger*innenversammlungen durchführen soll, in denen die Maßnahmen vorgestellt und Hinweise von Bürger*innen aufgenommen und in die laufenden Planungen integriert werden.

Die Stadtverwaltung wird beauftragt ein Kommunikationskonzept für den Auwald und alle Maßnahmen, die den Auwald betreffen aufzustellen. Dabei ist sicherzustellen, dass die Bürger der Stadt Leipzig umfassend und frühzeitig über die Maßnahmen im Wald und die Entwicklung des selbigen, insbesondere hinsichtlich des Forstwirtschaftsplans informiert werden und die Hinweise der Bürger*innen einbezogen und beachtet werden. 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat den Antrag ins Stadtratsverfahren eingereicht, dass ein Auwaldentwicklungskonzept als verbindliche Planungsgrundlage für alle Maßnahmen, die den Auwald betreffen aufgestellt werden soll. In die Erarbeitung sollen die Träger der öffentlichen Belange einbezogen werden. Bis zur endgültigen Aufstellung sollen alle Maßnahmen, die den Auwald betreffen nur vorbehaltlich erfolgen und dann anhand des regelmäßig zu evaluierenden Entwicklungskonzeptes abgeglichen werden.

Derzeit wird in Leipzig über die Fortschreibung des Forstwirtschaftsplans und des Wassertouristischen Nutzungskonzepts beraten. Beide Pläne beschäftigen sich mit Fragen der Entwicklung des Leipziger Auwaldes.

Amtsblattbeitrag vom 9. November 2019

Klimaschutz ist seit Jahrzehnten grünes Thema, jetzt revolutioniert es friedlich die Politik!

Im Februar 2016 beschloss der Stadtrat den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, eine Gründachstrategie als Anpassungsmaßnahme an den Klimawandel zu erarbeiten.
Bis heute weigert sich die Verwaltungsspitze, dem Stadtrat den Entwurf einer Leipziger Gründachstrategie zur Entscheidung vorzulegen. Sie ist auch nicht Bestandteil des Arbeitsprogrammes 2023. Unsere Fraktion hat deshalb eine Anfrage eingereicht, die am 19. November im Stadtrat beantwortet werden soll.

Im Februar 2016 beschloss der Stadtrat den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, eine Gründachstrategie als Anpassungsmaßnahme an den Klimawandel zu erarbeiten.

Jenseits des unmittelbaren eigenen Verantwortungsbereichs kann die Stadtverwaltung dazu beitragen, auch die Fassadenbegrünung anderer öffentlicher und privater Eigentümer und Bauträger zu befördern. Das Projekt Kletterfix bietet hierfür einen guten Rahmen. Es bietet derzeit kostenfreie Beratung und bis zu fünf Pflanzen an.

Wir wertschätzen die Erkenntnis der Stadtverwaltung, dass die Begrünung von Bauwerken die Möglichkeit zur ökologischen, funktionalen und gestalterischen Verbesserung des Wohn- und Arbeitsumfeldes bietet sowie die Bereitschaft, einen solchen Beitrag zu Klimaschutz und Luftreinhaltung zu leisten. Wir sind überzeugt, dass sie angesichts des Umfangs an Liegenschaften in der Lage ist, drei Fassadenbegrünungsprojekte nicht nur vorzuschlagen, sondern auch bis zum Beginn der Vegetationsperiode im II. Quartal 2020 umzusetzen. Ein Maßnahmenplan ist geeignet, die Potentiale der Fassadenbegrünung an städtischen Liegenschaften unter Würdigung der dafür notwendigen Ressourcen umfassend auszuschöpfen.