Leipzig - Stadtentwicklung mit Zukunft!

Nach Kategorien filtern:

Die Erkenntnis, dass die Stadt Leipzig einen Bedarf an weiteren Schwimmhallen hat, ist ja nun wirklich nicht über Nacht vom Himmel gefallen! Wenn die Verwaltung jetzt von Bedarfsdruck spricht, dann zeigt uns das vor allem: es wurde nicht gründlich in verschiedene Richtungen vorgearbeitet.

Nach intensiver Diskussion hat der Stadtrat sich vor fast einem Jahr für die Weiterführung des Aufstellungsverfahrens zum B-Plan „Wilhelm-Leuschner-Platz/Ost“ entschieden. Leitlinien, die diese Weiterführung flankieren, wurden beschlossen.

30 lange Jahre konnte das denkmalgeschützte und im kommunalen Eigentum befindliche Gebäude„Kino der Jugend“ keiner Nachnutzung mehr zugeführt worden. Seit dem letzten Jahr gibt es engagierte Menschen, die sich für die Rettung des Gebäudes einsetzen, Pläne haben und das Objekt in der Eisenbahnstraße gerne idealerweise als Kultureinrichtung wiederbeleben möchten.

Dieser Antrag hat eine große öffentliche Diskussion ausgelöst! Unterschiedliche Standpunkte und Überlegungen insbesondere zur verträglichen Anzahl von Stellplätzen, zur verkehrlichen Erschließung über die Karl-Heine-Straße und die Zschochersche Straße, zum Bau des Supermarktes als solchen, ob als Ein- oder Mehrgeschosser, zum Grünkonzept und zu den Baumfällungen wurden ausgetauscht. Auch die Themen „Denkmalschutz vor Ort“ und „STEP-Zentren“ wurden vertiefend erörtert.

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ein Konzept „Aktive Mobilität / Nahmobilität“ für das Kolonnadenviertel und sein unmittelbares Umfeld (Plangebiet: Quartier innerhalb der Friedrich-Ebert-Straße, Käthe-Kollwitz-Straße, des Dittrich- und des Martin-Luther-Rings sowie der Karl-Tauchnitz-Straße) mit folgender Zielsetzung zu erarbeiten:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag zur Quartiersentwicklung des Kolonnadenviertels in das Stadtratsverfahren eingereicht. Ziel dabei ist die Entwicklung eines Konzeptes Aktive Mobilität/Nahmobilität für das Kolonnadenviertel und sein unmittelbares Umfeld zu erarbeiten, welches insbesondere die Ziele verfolgt, dem Zufußgehen und Radfahren komfortable Bedingungen zu bieten. Aktive Mobilität und Nahmobillität sind zur Basismobilität aufzuwerten, Drotheenplatz und Nikischplatz zu Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln.

Amtsblattbeitrag vom 15. Oktober 2016

Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt das vielfältige bürgerschaftliche Engagement, das „Kino der Jugend“ in der Eisenbahnstraße vor dem endgültigen Verfall zu retten!

  1. Die Ratsversammlung nimmt zur Kenntnis, dass Sicherungsmaßnahmen i. H. v. bis zu 70.000,00 € netto (83.300,00 € brutto) zur Gefahrenabwehr und Wiederherstellung der Begehbarkeit des Gebäudes „Kino der Jugend“ gemäß Vorschlag des Punktes II der Begründung veranlasst sind. Die Finanzierung erfolgt durch Übertragung der Mittel der Arbeitsgruppe „Verwahrloste Immobilien“ an das Liegenschaftsamt (PSP 1.100.11.1.3.05).