Leipzig - Stadtentwicklung mit Zukunft!

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mit unserem Änderungsantrag zur Vorlage möchten wir gern in der Aufstellung zum B-Plan Erweiterung Stadtteilzentrum Leutzsch eine Klarstellung in der Zusammenfassung vornehmen. Damit wollen wir bereits zu Beginn der Bauleitplanung die Weichen richtigstellen, um den Ansprüchen unserer Stadt sowohl an die städtebauliche Qualität und effektive Flächennutzung, als auch Mobilität und Klimawandelanpassung gerecht zu werden.

Wer sich im vorliegenden Fall die Situation vor Ort anschaut, dem springt die besondere Gefahrenlage, die in dem besagte Straßenabschnitt herrscht, regelrecht ins Auge.



kaum ein Gebäudetypus ist so heiß geliebt und zugleich so umstritten wie das Eigenheim. Für einen ist es die Verheißung des kleinen Glücks, des Wohneigentums schlechthin. Für die anderen ist es Symbol für Spießigkeit und Flächenfraß. Eigenheimflächen innerhalb und außerhalb der Stadt scheinen rar gesät und ganzseitige Zeitungsartikel wert und die Empörung ist groß, wenn – wie im letzten Jahr z.B. in Hamburg geschehen – die Ausweisung von Eigenheimgebieten eingeschränkt wird. Zugleich haben wir intensive Diskussionen um den Schwund von Grün- und Freiflächen, zurzeit z.B. anhand des Bürgerbahnhofs Plagwitz, wo schon eine maßvoll geplante Bebauung auf erheblichen Widerspruch stößt. Und in der Tat: auch wenn unsere Fraktion zu einer Vielfalt der Wohnformen steht, sehen wir die problematischen Aspekte des Typus Eigenheim hinsichtlich Verkehr und Flächenverbrauch.

eine Stadt ist dann lebenswert, wenn sie im Tempo der Fußgänger und Fahrradfahrer tickt, wenn sich auf ihren überschaubaren Plätzen und Gassen wieder Menschen begegnen können. Darin besteht schließlich die Idee einer Stadt. Genauso, und vielleicht sogar mehr trifft diese Idee Jan Gehls von einer Stadt nach menschlichem Maß auf unsere Stadtteile zu. Wo diese Orte fehlen, wo Begegnung und Austausch nicht oder nur schwer stattfinden können, haben Quartiere ein Problem, fehlt nicht nur sprichwörtlich Aufenthaltsqualität und Attraktivität, sondern fehlen somit auch soziale und kulturelle Bindungskräfte, die auch und gerade von gebautem Stadtraum ausgehen können. Und eben darauf ist es zurückzuführen, dass wir einige Stadtteile lebendiger und attraktiver als andere empfinden und warum sich andere Stadtteile zurückgesetzt oder vernachlässigt fühlen. Städtebauliche Fehlstellen tragen so letztlich zu einer Spaltung der Stadt bei.

der Freiladebahnhof Eutritzsch ist allein aufgrund der schieren Größe eine der größten städtebaulichen Herausforderungen unserer Stadt. Herausfordernd sind dabei nicht nur Themen wie Mobilität, Stadtklima, Energieversorgung oder Abfallentsorgung. Herausfordernd ist vor allem die Frage, ob dieses Quartier als lebendiges und vielfältiges Quartier funktionieren wird. Denn die Entwicklung von Quartieren durch einen Investor birgt immer die Gefahr einer gewissermaßen monolithischen Gestaltung mit wenig Abwechslung. Das ist einer der Gründe, warum sich unsere Fraktion für eine andere, gemeinwohlorientierte Form der Quartiersentwicklung mit einer Vielfalt von Bauherren einsetzt, die eine entsprechende Vielfalt von Perspektiven, Nutzungen und mithin Gestaltungsweisen einbringt – eine Vielfalt, die letztlich auch Lebendigkeit hervorbringt und die genau dem Charakter unserer gründerzeitlichen Quartiere entspricht.

Die Beschlussvorlage wird wie folgt ergänzt: „Es erfolgt ausschließlich eine Vermarktung von Baulücken in bestehenden Eigenheimsiedlungen. Die Bewertungsfaktoren werden hinsichtlich der Reduktion von Treibhausgasemissionen bei der Errichtung (Graue Energie und Einsatz nachwachsender Rohstoffe auch in der Konstruktion) ergänzt. Der Grundstücksverkehrsausschuss wird rechtzeitig vor Ausschreibung informiert, welche Grundstücke in die Vermarktung gelangen. Dem Stadtrat wird bis zum 2. Quartal 2022 eine Evaluation des Verfahrens sowie eine vorgelegt.“

Amtsblattbeitrag vom 20. November 2021

Mit dem Ziel der Klimaneutralität müssen auch die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor reduziert werden. Nach wie vor wird zumeist mit CO2-intensivem Beton und Stahl gebaut. Die Alternative dazu ist ein kreislauffähiges und ressourcenschonendes Bauen.

Amtsblattbeitrag vom 31. Juli 2021

 

Unsere Fraktion begrüßt grundsätzlich den Zwischenstand der Planungen für das Stadionumfeld, mahnt aber bis zur Fertigstellung des vom Stadtrat auf unsere Initiative hin beauftragten Masterplanes deutliche Verbesserungen an.

Amtsblattbeitrag vom 19. Juni 2021

Es ist ein Paradigmenwechsel in der Wohnungslosenhilfe in Leipzig: Ende April 2021 hat sich der Stadtrat für das Modellprojekt "Eigene Wohnung" zur Erprobung von Housing-First ausgesprochen. Vor zweieinhalb Jahren wurde dieser Ansatz auf Grüne Initiative hin in die Wohnungsnotfallhilfe aufgenommen.

Amtsblattbeitrag vom 5. Juni 2021

Endlich hat auch in der Stadtverwaltung die von uns Grünen bereits seit 2018 geforderte Erkenntnis obsiegt, dass der Verkauf des von den Leipzigerinnen und Leipzigern gelieb-ten historischen Stadtbades ein Irrweg war.