Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

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Immer mehr Kommunen und Vereine setzen auf Kunstrasenplätze, da diese ganzjährig bespielbar sind und wesentlich besser den deutlich gewachsenen Nutzungsanforderungen, insbesondere im Bereich Fußball, entsprechen. So sind Kunstrasenplätze im Schnitt 2.000 Stunden jährlich nutzbar, Naturrasenplätze hingegen nur bis maximal 800 Stunden. Auch Leipzig setzt aufgrund der mit dem Einwohnerwachstum einhergehenden deutlich gestiegenen Mitgliederzahlen in den Vereinen und dem damit erhöhten Nutzerdrucks auf die verfügbaren Plätze zunehmend auf den Ausbau von Kunstrasenplätzen und fördert entsprechende Investitionsmaßnahmen bei den Sportvereinen.

Die Leipziger bildende Kunst hat großartige Tradition. Die aus ihr hervorgegangene „Neue Leipziger Schule“ hat wie die Leipziger Musik zur Etablierung unserer Stadt unter den wichtigen Kulturstädten Deutschlands und der Welt einen hervorragenden Beitrag geleistet.

Es ist nachvollziehbar, dass die Stadt kein eigenes zusätzliches Ticketportal entwickeln möchte, da so dafür keine komplexe technische Infrastruktur entwickelt und vorgehalten werden und keine eigene inhaltlich zuständigen Stelle innerhalb der Stadtverwaltung finanziert werden muss.

Die Sperrstunde ist ein Schildbürgerstreich, wenn es um Lärmschutz und Ordnung in der Stadt geht. Stellen wir uns doch einmal vor was passiert, wenn um 5 Uhr morgens alle alkoholisierten Clubbesucher auf einmal in Leipzigs Straßen entlassen werden.

Das Versprechen der Buchmesse ist Art. 5 GG, „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten usw. Eine Zensur findet nicht statt.“ Die Zumutung ist, dass dies dann eben auch für die im Antrag beschriebenen Verlage und Personen gilt. Wir werden aber das eine nicht ohne das andere bekommen und wir sollten uns als Versammlung ehrenamtlicher Stadträtinnen und Stadträte hüten, den Rahmen für eine Einschränkung der Meinungsfreiheit enger zu ziehen...

Die Verwaltung arbeitet derzeit an einem Konzept zur künftigen Verwaltungsunterbringung. Eine der Varianten, die dabei untersucht werden, sieht den Umbau der derzeitigen Messehalle 7 auf der Alten Messe zu einem Bürogebäude für bis zu 1.770 Mitarbeiter*innen vor.

Wir schlagen in unserem Antrag der Verwaltung die Ausgabe von zwei Förderpreisen zu je 5000 Euro an Leipziger Künstlerinnen vor, lassen uns aber auch gern von Alternativvorschlägen überraschen. Wichtig ist uns, dass der Fördergedanke für Frauen in der Darstellenden Kunst umgesetzt wird.

Das beliebte Sommer-Musikfestival „Classic-Open“ ist ein wichtiger Bestandteil des Leipziger Musiksommers und muss für die Leipzigerinnen und Leipziger unbedingt erhalten bleiben. Hinsichtlich der wohl unkorrekten Zuschussverwendung  der Peter Degner Stiftung fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag jedoch einen Sperrvermerk für die beschlossene Fördersumme.

Am 21. Juni 2017 beschloss der Stadtrat, die Peter-Degner-Stiftung als Veranstalterin der Classic-Open mit einem Zuschuss von 50.000 € p.a. für die Durchführung der Classic-Open zu unterstützen. Entsprechend der Zuwendungsrichtlinie ist die Stiftung somit auch hinsichtlich der Verwendung dieses Zuschusses an eine ordnungsgemäße Buchführung gebunden und hat dem Zuschussgeber Stadt Leipzig einen detaillierten Verwendungsnachweis vorzulegen. Dies ist offenbar nicht erfolgt, sondern der Förderzuschuss wurde wohl zurückgezahlt.

Am 28. Oktober 2015 hat sich der Stadtrat erstmals für die Wiedererrichtung des Völkerschlachtpanoramas von Yadegar Asisi ausgesprochen. Dresden, Berlin, Wittenberg, Rouen und bald auch Konstanz erfreuen sich über ein Panorama, welches die jeweilige Stadt innerhalb einer stadtgeschichtlich bedeutsamen Epoche abbildet. Leipzig sollte alles daran setzen, das bereits existierende und von 2013 – 2015 ausgestellte Stadtpanorama, welches Leipzig zu Zeiten der Völkerschlacht zeigt, mithilfe interessierter Investoren wieder erleben zu können. Wir haben einen Standort identifiziert und beantragt.