Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

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Die Sanierung öffentlicher Bolzplätze ist auf fast allen Anlagen dringend notwendig, weil diese in einem mittlerweile schlechten Zustand sind. Da sich Fußball anhaltend hoher und weiterwachsender Beliebtheit erfreut muss endlich gehandelt werden. Nicht zuletzt die anhaltende Pandemie und damit verbundene Schließungen von Turn- und Schwimmhallen hat uns vor Augen geführt, wie wichtig eine gute Infrastruktur zum Treiben sportlicher Aktivitäten im öffentlichen Raum und unter freiem Himmel ist.

Die Verwaltung plant angesichts des verminderten Mittelabfluss der letzten Jahre im Jahr 2021 ca. 100T€ und 2022 gar ca. 300T€ weniger für Baumaßnahmen als im Jahr 2019 auszuzahlen. Angesichts des Zustands vieler Spielplätze in Leipzig und des weiterhin ansteigenden Nutzungsdrucks in der wachsenden Stadt setzen diese Kürzungen gerade in der Pandemie das falsche Signal.

Mit dem Ratsbeschluss zum Stadtteilpark Volkmarsdorf wurde eine intensive Bürgerbeteiligung über alle Planungsphasen hinweg beschlossen. Deren Umsetzung und die Vergabe erster Planungsleistungen können in 2021 und 2022 erfolgen. In diesem Zusammenhang sind auch Mittel für eine temporäre Nutzung der Flächen und einen Infocontainer vergleichbar zu anderen Bauprojekten vorzusehen. Zugleich kann in diesem Zeitraum bereits der Spielplatz Mariannenstraße/Elisabethstraße als Eingang zum künftigen Park umgestaltet werden. Mit dem Vorhaben wird der Zielsetzung des INSEK 2030 sowie des OBM-Arbeitsprogramm 2023 Rechnung getragen, benachteiligte Stadtteile zu fördern.

Bündnis 90 / Die Grünen schlagen vor, dass Leipzig sich als UNESCO-Welthauptstadt des Buches 2024 bewirbt.

„Wenn Leipzig jetzt diesen UNESCO-Titel für das Jahr 2024 anstrebt, könnte das mit den Aktivitäten zum 35. Jahrestag des 9. Oktober 1989 verbunden werden“ sagte Sandra Hoferichter, Vorsitzende des Medienstadt Leipzig e.V., von wo die Initiative an die Fraktion herangetragen wurde. „Damals wie heute sind Themen wie Meinungsfreiheit und Zensur Gegenstand der politischen Auseinandersetzungen. Da kann Leipzig einiges zur weltweiten Diskussion beitragen.

Leipzig war, ist Buchstadt. Kleinere und größere und auch viele berühmte Verlage waren und sind hier beheimatet; die Stadt ist reich an Büchereien, Buchhandlungen, Leseformaten und pflegt mit der Buchmesse und dem Leipziger Unikum „Leipzig liest“ sein internationales Renommee als Buchstadt.

Save the Rave! Die Clubs und Livemusikspielstädten sind von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Ihr Überleben und Wiederbeleben liegen uns sehr am Herzen.

Clubkultur ist Kultur! Die einzigartige Clublandschaft Leipzigs gehört seit Jahren fest zur DNA der Stadt und ist weit über die Stadtgrenzen berühmt und berüchtigt. Auch wegen den Leipziger Clubs und Livemusikspielstädten ziehen Jahr für Jahr junge Menschen nach Leipzig. Gleichzeitig zieht sie Besucher*innen von nah und fern an.

Logisch also, dass wir uns bereits vor der Pandemie dafür eingesetzt haben, dass Clubkultur als Teil der Kulturlandschaft angesehen wird. Diesen Sommer konnten wir erreichen, dass die Ratsversammlung Leipziger Clubs in ideeller Hinsicht als kulturelle Einrichtungen anerkennt und sich der OBM im Städte und Gemeindetag für eine Änderung der BauNVO, mit dem Ziel Clubs und Livemusikspielstätten als kulturelle Anlagen im Sinne der BauNVO anzuerkennen, einsetzen soll.

Auch wurde beschlossen, dass sich der OBM gegenüber dem Freistaat Sachsen und der Bundesregierung für eine stärkere sofortige finanzielle und strukturelle Unterstützung der durch die Corona- Pandemie besonders stark betroffenen Veranstaltungs- und Kulturbranche einzusetzen hat. Im selben Zug wurden die Grundpfeiler für das Outside Festival, das Ende des Sommers auf der Festwiese stattfand, geschaffen.

Doch bereits vor Corona mussten wir feststellen, dass die Leipziger Clubs von der Stadt oftmals stiefmütterlich behandelt wurden. Im Zuge von Neubauprojekten wie „Freiladebahnhof Eutrisch“ oder „Bayerischer Bahnhof“ mussten mehrere Clubs weichen. Umso mehr freuen wir uns, dass – auch auf unsere Initiative – mit dem Projekt „Gleisdreieck“ mehrere wichtige Leipziger Clubs eine neue Heimat finden werden.

Ob vor, während oder nach der Pandemie. We will Fight for Your Right to Party!

Die Themen Frauenbildung, Berufsbildung und frühkindliche Bildung fehlen in der Vorlage. Sie gehören sachinhaltlich, stadtgeschichtlich und in ihrer Vielfalt unbedingt dazu. Wir schlagen vor, die Themenfelder gemeinsam mit der Henriette Goldschmidt-Schule für die frühkindliche Bildung, ggf weiteren Akteuren der Berufsbildung (Arbeitskreis Schule& Wirtschaft) sowie Frauenbildung (Louise-Otto-Peters-Gesellschaft) einzubeziehen.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt die beiliegende fraktionsübergreifende Willensbekundung „Nicht ohne Kultur: Kulturelle Vielfalt während der Pandemie absichern“.
"Wir schließen uns der Mehrheit des Fachausschusses Kultur in ihrem Bemühen an, der unverzichtbaren Kulturlandschaft Leipzigs in diesen außerordentlichen Zeiten alle nur mögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Auch wenn die Erklärung in Punkten über die Befugnisse der städtischen Kommunalpolitik hinausweist, zeigt sie doch Wege auf, die mit den geeinten Kräften von Stadt und Land begehbar gemacht werden könnten/sollten."

Gem. § 6 SächsStrG ist die Gemeinde für die Entwidmung und Widmung von Gemeindestraßen zuständig. Eine Straße soll eingezogen werden, wenn sie keine Verkehrsbedeutung mehr hat oder andere Gründe des „öffentlichen Wohles“ vorliegen.

Ziel, Inhalt und Struktur der Veranstaltungen und der Formen und Orte des Bewahrens der Werte der Friedlichen Revolution werden unter Federführung des Stadtgeschichtlichen Museums und unter Einbeziehung der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober" evaluiert und neu definiert. Das Kuratorium Friedliche Revolution wirkt begleitend und beratend.