Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

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Die Fördermittel für die freie Kunst und Kultur im Doppelhaushalt 2019/2020 sollen schrittweise erhöht werden; 2019 um 1,6 Mio.  € und 2020 um 3,6 Mio. €.

Für die Erhöhung des Bäderleistungsfinanzierungsvertrag sollen, zusätzlich zu den im Haushaltsplanentwurf vermerkten 500.000 €, weitere 100.000 € zur Verfügung bereit gestellt werden.

Im denkmalgeschützten Robert-Koch-Park in Grünau, der gegenwärtig eine Liegenschaft des Städtischen Klinikums St. Georg ist, sollen im Rahmen des Projekts „Kultur und Bildung für ALLE“ zwei Gebäude für eine öffentliche Nutzung unter Berücksichtigung der Auflagen für Barrierefreiheit und Brandschutz umgebaut werden. Sie sollen ein soziokulturelles Zentrum und Mehrgenerationenhaus (ehemalige Chefarztvilla) und ein Bürgercafé als barrierefreien Treffpunkt (ehemaliges Kutscherhaus) aufnehmen.

Die Mittel für Honorare für der freiberuflichen Musikpädagogen und Begleitmusiker der Schola Cantorum sollen um 50.000 € erhöht werden.

Um insbesondere notwendige Fördermittel für das geplante soziokulturelle Zentrum „Kino der Jugend“ wirksam einwerben zu können, sollen in den Finanzhaushalt 2019 500.000 € eingestellt werden.

Der Beirat, über den wir heute hier entscheiden, ersetzt nicht die Initiative „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober“ als freie zivilgesellschaftliche Organisation. Der Beirat ersetzt das in der Vorlage vorgeschlagene Kuratorium des Oberbürgermeister. Es ist eine große und herausragende Aufgabe für  unsere Stadt, das Erbe der Friedlichen Revolution '89 zu bewahren und lebendig zu halten. Sie ist eine permanente und sich wandelnde Aufgabe. Sie ist eines Beirates würdig.

Im Haushaltsplanentwurf für 2019/20 ist eine Erhöhung des Bäderleistungsfinanzierungsvertrages von 5,25 Mio. € um 500T € vorgesehen. Wir fragen an, welche zusätzlichen Aufwendungen werden in den kommenden Jahren auf die SBL aufgrund der zu planenden, zu bauenden und zu betreibenden neuen Schwimmhallen zukommen?

Unser städtisches Wachstum ist nur nachhaltig auch mit einem kulturellen Wachstum, quantitativ und qualitativ.

Der Vorschlag der Verwaltungsspitze, die Standortentscheidung für das Naturkundemuseum auf dem Gelände der Spinnerei zurück zu nehmen, wurde den Ältesten und dem Kulturausschuss nun aufgrund einer Kostenprüfung vorgetragen. Begründet wird dies mit einer absehbaren erheblichen Kostensteigerung.

Wir ziehen diesen Antrag zur Weiterführung des Caroline-Neuber-Preises zurück. Dieser Entscheidung vorausgegangen sind harte Gefechte mit dem Dezernat Kultur auf verschiedenen Ebenen. Ich war empört darüber, wie das Kulturdezernat einen solchen Preis so leichtfertig aus der Hand zu geben schien.
Bis zu dem Tag, als Herr Lübbe unser Intendant des Schauspielhauses seinen neuen Spielplan für die bevorstehende Spielzeit vorstellte.