Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

Aktive Kategorien:
  • Kultur
Dem Filter weitere Kategorien hinzufügen:

Antrag: Liebfrauenkirche als Atelierhaus in Lindenau

Bezahlbare Atelierräume werden in Leipzig händeringend gesucht. Das ist spätestens seit der Kündigung der Atelierräume im Westwerk 2018 bekannt. Schon davor wurden Atelierräume in der Nicolaistraße, im Kohlrabizirkus, in der Rosenowstraße und auch in der Baumwollspinnerei gekündigt. Das Atelierhaus Kunsttanker konnte die entstandenen Bedarfe nur zum Teil auffangen. Zum Ende des Jahres 2023 mussten nun weitere Künstler*innen ihre Ateliers in der Erich-Zeigner-Allee aufgeben. Da sich die Liebfrauenkirche in einem Stadtteil mit guter Anbindung befindet und nach diversen Kündigungen in der Umgebung dringend Atelierräume gesucht werden, bietet sich der Stadt mit dieser Immobilie die einmalige Chance, das Gebäude im Rahmen eines Atelierprogramms als städtisches Atelierhaus zu entwickeln.

Weiterlesen …

Antrag: Sicherung des Unterrichtsangebotes der Musikschule „Neue Musik Leipzig“

Die „Neue Musik Leipzig“ ist die größte Musikschule in freier gemeinnütziger Trägerschaft im Freistaat Sachsen und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII. Sie feiert in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Als Musikschule trägt sie mit ihrem breiten Unterrichtsangebot zur Bedarfsdeckung der Nachfrage nach musikalischen Unterrichtsstunden bei (aktuell knapp 2.000 Schüler, 126 Lehrkräfte). Sie leistet einen wichtigen Beitrag zu einem heterogenen und durchmischten Umfeld und belebt auch in städteräumlicher Sicht den Leipziger Norden. Die Neue Musik Leipzig gGmbH erhält seit 2019 institutionelle Förderung der Stadt Leipzig. Durch die zusätzlichen Mittel würde der Anteil der kommunalen Förderung auf ca. 15 % des Gesamthaushaltes der Musikschule ansteigen.

Weiterlesen …

Anfrage: Stand einer erinnerungskulturellen digitalen Plattform

Im November 2022 kamen rund 50 Leipziger Akteur*innen zu einem Workshop zum Thema Erinnerungskultur zusammen. Kernforderungen waren mehr Vernetzung untereinander und zeitgemäße Formate.

Im Ende 2023 beschlossenen Konzept Erinnerungskultur heißt es: "Im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung wird der Ausbau des Schwerpunkts Erinnerungskultur betont“ und weiter, dass die „Förderung von Digitalisierung und Gedenkstättenarbeit“ an zentraler Stelle steht. „Durch die darin vorgesehene kommunale Verantwortung der Kulturförderung gewinnt dieses Thema zusätzliche Relevanz für die Stadtpolitik in Leipzig." (vgl. S. 3)

Unsere Fraktion hat immer wieder darauf gepocht, Erinnerungsthemen gebündelt, z.B. auch in Form einer App aufzubereiten.

Weiterlesen …

Antrag: Erhalt und Stärkung des Buchhandels in der Buchmessestadt Leipzig

Die „Buchstadt Leipzig“ steht im Fokus des geplanten Themenjahres 2025. Zur Buchstadt Leipzig gehören nicht nur die Leserinnen und Leser, die Autorinnen und Autoren, die Leipziger Buchmesse, die Verlage, Druckereien, Bibliotheken etc., sondern gehört eben auch die bunte, vielfältige Buchhandlungslandschaft. Buchhandlungen sind nicht nur schlicht Verkaufsläden, sondern Kulturträger (beispielsweise durch Buchlesungen, so etwa im Rahmen von „Leipzig liest“).

Weiterlesen …

Ausgerechnet zur Buchmesse!

„Die Buchmesse findet nach der Pandemie endlich wieder zum gewohnten Termin statt. Seit Jahren bangen wir um die Buchmesse. Der angekündigte Streik behindert die Messe zum Schaden für die Stadt. Ein Streik muss wehtun, aber wir fragen uns ob die Buchmesse sich von diesem Schmerz erholen kann.“

 

Weiterlesen …

100.000 Euro für die Riebeckstraße 63 – Sichtbarkeit für ein Mahnmal gegen Zwangsarbeit und Entmenschlichung in Leipzig schaffen

Leipzigs Gedenkstätte Riebeckstraße 63 profitiert von der neuesten Verteilung des DDR-Vermögens in Sachsen und erhält 100.000 Euro. Dieses Geld aus dem "Vermögen von Parteien und Massenorganisationen der DDR" (kurz PMO), wurde an die Länder verteilt, welche das Geld u.a. für Infrastrukturprojekte sowie für Gedenkstätten nutzen. Damit kann das ehemalige Pförtnerhäuschen saniert werden.

Weiterlesen …

Anfrage: Ausnahmegenehmigungen für Veranstaltungen in geschlossenen Gebäuden

Immer wieder kommt es vor, dass in Gebäuden abweichend vom ihrem regulären Nutzungszweck Einzelveranstaltungen zu einem anderen Nutzungszweck durchgeführt werden sollen. Als Beispiel ist hier die ausnahmsweise Nutzung eines Gebäudes, das normalerweise als Lagerfläche dient, für eine kulturelle Veranstaltung zu nennen.

Für eine solche abweichende Nutzung ist eine Einzelfallgenehmigung notwendig, die für einen einmaligen Gebrauch die Nutzung eines umschlossenen Raumes erweitert, ohne dies sofort durch eine Nutzungsänderung nach Sächsischer Bauordnung zu unterlegen.

Weiterlesen …

Gemeinsamer Änderungsantrag zum Antrag " Neue Kraft für eine starke Leipziger Wirtschaft – Nachhaltigkeit als Wirtschaftstreiber"

Der Oberbürgermeister erarbeitet zusammen mit dem Stadtrat (Ausschussvorsitzende FA Finanzen; FA Jugend, Schule, Demokratie; FA Kultur, FA Sport, FA Stadtentwicklung/Bau, FA Soziales, Gesundheit und Vielfalt; FA Umwelt, Klima, Ordnung; FA Wirtschaft, Arbeit, Digitales; zbA Verkehr und Mobilität; zbA Wohnen; Grundstücksverkehrsausschuss) bis zum Ende des 1. Quartals 2024 Handlungsoptionen zur nachhaltigen Stärkung Leipzigs. Diese umfassen dringend notwendige Projekte u.a. in den Bereichen:

Weiterlesen …

Rede von Anna Kaleri vom 24. Januar 2024 zum Änderungsantrag "Aufstellungsort für Stein zum Gedenken an die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation infolge des Zweiten Weltkriegs zur Verfügung stellen"

In unserer Geschichte gibt es einige neuralgische Punkte, die nicht ausreichend aufgearbeitet sind. Darunter vor allem die Erfahrungen von Umbrüchen, die nicht nur geschichtliche Markierungen setzen, sondern das Leben von individuellen Menschen betreffen. Dazu zählen Flucht und Vertreibung rings um den Zweiten Weltkriegs. Mehrere Millionen Menschen mussten sich auf die Flucht begeben und erfuhren unsägliches Leid. Ich erinnere mich an die hochbetagte Dame, die mit sechzehn für ihre jüngeren Geschwister verantwortlich war, die sie bis heute „ihre Kinder“ nennt. Wie sie zu Fuß mehrere hundert Kilometer unterwegs war, Angst, Tod, Kälte, Hunger und Abweisung erfahren hat. Wie Menschen von ihren eigenen Landsleuten beschimpft und ausgegrenzt wurden. Das Sachbuch „Kalte Heimat“ erzählt davon. Wie aber gerade auch diese Neuhinzukommenden das Land mit aufgebaut haben. Viele Menschen haben Angehörige, die solche Erfahrungen gemacht haben, in manchen Familien sind die Erzählungen darüber präsent, im kollektiven Gedächtnis aber noch zu wenig. Unsere Fraktion begrüßt daher den Vorschlag der Verwaltung, das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten und eine angemessene Form der Erinnerung zu schaffen.

 

Weiterlesen …

Änderungsantrag zum Antrag "Aufstellungsort für Stein zum Gedenken an die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation infolge des Zweiten Weltkriegs zur Verfügung stellen"

In Folge des Zweiten Weltkrieges wurden Millionen Menschen zu Geflüchteten und Vertriebenen. Viele Geflüchtete und Vertriebene fanden auch in Leipzig eine neue Heimat. Die ausschließliche Fokussierung auf "Deutschstämmige", auf die der Ursprungsantrag abstellt und die der Verwaltungsvorschlag nicht korrigiert, wird der Problematik nicht gerecht.

Weiterlesen …