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Die Umweltbibliothek Leipzig ist eine der größten deutschen Umweltbibliotheken, die sich in freier Trägerschaft befinden. Gegründet 1988 durch die AG Umweltschutz beim Jugendpfarramt Leipzig, ist sie als Reaktion auf staatliche Zensur und Desinformation fest in die friedliche Revolution 1989 eingeschrieben. Unter den 22.000 Sammelobjekten befinden sich u.a. 150 Ausgaben von Periodika und Einzelveröffentlichungen der kirchlichen Umweltgruppen der DDR als Sonderbestand, aber auch „Graue Literatur“ aus Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, Vereinen, Verbänden und Instituten. Dieses Erbe der Vorwendezeit, der Friedlichen Revolution aber auch der Umweltarbeit der letzten 30 Jahre gilt es zu sichtbar zugänglich bewahren. Die Umweltbibliothek Leipzig ist mit ihrem Gesamtbestand von 22.000 Objekten und mehr als 77 Veranstaltungen im Jahr 2019 die größte Umweltbibliothek Deutschlands. Die Umweltbibliothek schließt damit auch eine Bestandslücke bei den Stadtbibliotheken.

Der Direktor des Museum der bildenden Künste Leipzig Alfred Weidinger verlässt Leipzig. Unsere Stadträtin und kulturpolitische Sprecherin Annette Körner verabschiedet sich im Namen der Fraktion mit einem offenen Brief.

Die Corona-Pandemie und ihre gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Folgen bewegen auch uns als Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sehr.

Unsere Fraktion hat sich vor diesem Hintergrund eingehend mit möglichen Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für durch die Pandemie und den Gesundheitsschutz existenzbedrohten Selbständigen, Kleinstunternehmen und KMU in verschiedenen Wirtschafts- und Kulturbereichen sowie Branchen befasst. Daraus resultierend haben wir dem Oberbürgermeister ein Maßnahmenpapier zur eingehenden Prüfung übergeben und appellieren, diese Punkte anschließend entsprechend zur Umsetzung zu bringen.

Der Stadtrat hat die Verwaltung 2017 beauftragt, die Initiative der IG Ostwache zu unterstützen, Zwischennutzungen zu ermöglichen und langfristig die ehemalige Alte Feuerwache ggf. per Pachtvertrag Initiativen im Stadtteil bereitzustellen.

2018 nun haben wir Ja gesagt zur Weiterentwicklung der Konzeption und die Auszeichnung auf 2020 vertagt. Letzten Sommer wurde dies öffentlich angekündigt, nun liegt das Konzept vor:
Statt einer Aufführung durch die geehrte Künstlerin soll es nun alle zwei Jahre eine Förderung als Würdigung geben, die international aufgerufen für Künstlerinnen und Menschen diversen Geschlechts eine Schaffensphase in Leipzig mit einem Stipendium fördert und abschließend auch eine Aufführung des geschaffenen Werkes mit hiesigen Theatern ermöglicht und vorsieht.

Es ist geradezu ein Glücksfall für Kunst am Bau, dass wir in Leipzig in den kommenden Jahren eine bekanntermaßen große Zahl von Kitas und Schulen bauen – sie werden den Großteil kommunaler Bauten ausmachen. Gerade hier kann und sollte Kunst am Bau im Rahmen zeitgemäßer pädagogischer Architektur wirkungsvoll zum Tragen kommen. Diese Chance nutzen wir jedoch nicht, wenn, wie in der Vorlage vorgesehen, von 2021 - 23 bei Kindertagesstätten und Schulen nur 2 Bauvorhaben pro Jahr umgesetzt werden und zudem im Unklaren gelassen wird, wie betreffenden Bauvorhaben ausgewählt werden.

Da die Eigenbetriebe Kultur die Abschreibungen der ihnen gewidmeten Gebäude nicht erwirtschaften können, wurden mit der Widmung am 31. Dezember 2011 Sonderposten zur Neutralisierung der Widmungsabschreibungen durch schrittweise Auflösung derselben gebildet.

Ein wesentlicher Teil der kommunalen Hochbaumaßnahmen betrifft den Bau von Schulen und Kindertagesstätten, von denen ein Großteil in den kommenden Jahren errichtet wird. Das grundsätzliche Anliegen der Vorlage wird konterkariert, wenn von 2021 - 23 bei Kindertagesstätten und Schulen nur 2 Bauvorhaben pro Jahr umgesetzt

Das Wissen der Geschichte ist kein Selbstzweck, sondern unser menschlicher und politischer Handlungsleitfaden. Aus den Reaktionen unserer Vorgängerinnen und Vorgänger auf Aufgaben, Konflikte und Krisen, aus ihren Erfolgen und ihren Fehlern lernen wir. Aus ihnen leiten wir die Maßstäbe unseres heutigen Handelns ab.