Leipzigs Mobilität der Zukunft!
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Rede von Kristina Weyh zum Bau- und Finanzierungsbeschluss Fahrradparkhaus Hauptbahnhof Ostseite/ Sachsenseite
ich habe zunächst eine Frage: Wer hier mit Saal, fährt mit dem Rad zum Hauptbahnhof? - Mutige Menschen oder eben dann notgedrungen.
Das frage ich jetzt nicht etwa wegen der schwierigen Anfahrtsbedingungen für Radfahrende zum Hauptbahnhof.
Darum geht es heute nicht und zudem kommen wir hier ja erfreulicherweise voran - wenn auch zu langsam.
Anfrage: Verweigerung der Umsetzung des Ratsbeschlusses zum Verzicht auf Strafantrag durch die Leipziger Verkehrsbetriebe bei sogenannter „Erschleichung von Beförderungsleistungen“
In der Ratsversammlung vom 19. März 2025 beschloss der Stadtrat auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dass die LVB bei der sogenannten „Erschleichung von Beförderungsleistungen“ auf Strafanträge nach § 265a StGB verzichten soll (VIII‑A‑00343). Bis April 2026 ist jedoch keine Umsetzung des Beschlusses erfolgt. Aktuell diskutiert die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig über eine mögliche Gesetzesänderung, die die strafrechtliche Verfolgung von Menschen, die Verkehrsmittel ohne Fahrschein nutzen, abschaffen soll.
Antrag: Forderung nach Akteneinsicht und Prüfung von Alternativen zum Ersatzneubau der B2-Brücke im Agra-Park
Der geplante Ersatzneubau der B 2-Brücke im Bereich des Agra-Parks ist nicht als bloße technische Ersatzbaumaßnahme zu behandeln, sondern als eine stadt- und landschaftsplanerische Grundsatzentscheidung von erheblicher Tragweite für Leipzig, Markkleeberg und den Landkreis Leipzig. Der Agra-Park ist ein besonders sensibler, historisch gewachsener Freiraum, dessen Zerschneidung durch die bestehende Brücke seit Jahrzehnten eine erhebliche städtebauliche und ökologische Fehlentscheidung darstellt. Diese Fehlentwicklung darf nicht durch einen weiteren identischen Brückenbau für die nächsten Jahrzehnte fortgeschrieben werden.
Biegt Ministerin Kraushaar die Gesetze? Bündnisgrüne fordern Akteneinsicht und Klage gegen geplanten Bau der B2-Brücke
Unsere Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Leipzig und Markkleeberg fordern umgehend Akteneinsicht und die Einleitung von Widerspruchs- und Klageverfahren gegen den geplanten Ersatzneubau der maroden Machobrücke (Agra-Brücke) an der B2, welche über bzw. durch den Agra-Park verläuft. Gemeinsam mit den Städten Leipzig und Markkleeberg unterstützen wir den offenen Brief unserer Oberbürgermeister und des Landrats des Landkreises Leipzig und setzen uns für modernere Alternativen, als die aktuell vorgeschlagenen, ein.
Rede von Kristina Weyh am 25. März 2026 zum Antrag "Aktuelle Entwicklungen im "Liniennetz der Zukunft""
Viele Leipziger*innen wissen mit der Liniennummer in Verbindung mit der Linienführung nichts anzufangen. In den letzten Wochen habe ich wahllos verschiedene Menschen gefragt, ob man die Buslinie 89 auch weiterhin so benennen sollte. Zu oft kam leider die Antwort, dass man da neutral wäre, sei ja nur eine Nummerierung des Buses. Und da war es weitgehend egal, ob die Menschen in Leipzig geboren wurden oder nicht, oft auch unabhängig vom Alter, meistens kam diese Antwort aber von Menschen vor dem 50. Lebensjahr.
Bauspielplatz Fuxbau bleibt – Schule in der Katzmannstraße kommt!
Unsere Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Leipziger Stadtrat zieht den seit Monaten verhan-delten Antrag zur Sicherung des Bauspielplatzes Fuxbau in Mockau zurück. Grund hierfür ist die schriftliche Zusicherung der Verwaltung, die im Rahmen des Schulneubaus benötigten 55 Ersatz-parkplätze auf dem Areal des dringend notwendigen Schulbaus erhalten zu können. Damit entfällt die befürchtete Verlegung des Bauspielplatzes, die von der Fraktion scharf kritisiert worden war.
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Änderungsantrag zum Antrag "Wiederaufnahme der Verkehrs- und Stadtraumplanung für Bayerischen Platz"
Der Antrag wird wie folgt gefasst:
[...]
Vorbereitend untersucht die Stadtverwaltung baurechtliche, bauliche und infrastrukturelle Restriktionen und daraus abzuleitende Potentiale für ergänzende bauliche Strukturen sowie eine Entsiegelung von Platzflächen. Das Ergebnis sowie ein Vorschlag für die Terminierung der Phase Null ist dem Stadtrat bis zum 4. Quartal 2026 vorzulegen.
Bündnisgrüne Fraktion unterstützt Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele im Rahmen von „Berlin+“ nur mit strengen Kriterien für Nachhaltigkeit und Beteiligung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Leipziger Stadtrat hat sich nach Beratungen dazu verständigt, die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele im Rahmen von „Berlin+“ nur zu unterstützen, wenn die Verwaltung bis zum 30. Juni 2026 ein verbindliches Konzept vorlegt, das strenge Nachhaltigkeits- und Beteiligungskriterien als Ziel definiert
Antrag: Leipziger Olympiabewerbung „Berlin+“ nur mit verbindlichen Nachhaltigkeits und Beteiligungskriterien
Leipzig ist nach vielen Jahres des Wachstums weiterhin mit einer akuten Wohnungsnot und einer stark versiegelten Stadtfläche konfrontiert. Olympische und Paralympische Spiele versprechen internationales Ansehen, einen touristischen Boom, interkulturellen Austausch und auch massive Investitionen in die Infrastruktur. Ohne klare Vorgaben im Sinne der Nachhaltigkeit würde eine Olympiabewerbung allerdings das Risiko von Verdrängung, Kostenexplosion und ökologischer Belastung erhöhen.