Monika Lazar

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion

Gremien: Fachausschuss Sport, Fachausschuss Soziales, Gesundheit und Vielfalt, Betriebsausschuss Eigenbetrieb Engelsdorf, Beirat "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989"

Beiträge

Leipzig leuchtet für Demokratie

Amtsblattbeitrag vom 28. Januar 2023

Am Montag, dem 30. Januar, ruft ein breites Bündnis unter anderem aus Leipziger Vereinen, Verbänden, Initiativen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien zu einer Kundgebung in der Innenstadt und rund um den Leipziger Ring auf. Die „Machtergreifung“ Hitlers liegt 90 Jahre zurück – Anlass sich zu besinnen, den Anfängen zu wehren und sich entschieden für ein solidarisches und demokratisches Miteinander einzusetzen.

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Rede von Monika Lazar am 14. Dezember 2022 zum Antrag "Endlich Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache durchsetzen!"

wir lehnen diesen Antrag ab und zwar aus verschiedenen Gründen.

Ist das im Antrag vorgeschlagene generische Femininum die beste Lösung, wenn es um eine geschlechtergerechte Sprache geht? Ich denke nicht. Die Verwaltung sollte besser eine geschlechtsneutrale oder für alle Geschlechter gerechte Sprache verwenden.

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Sozialer Arbeitsmarkt - Teilhabechancen auch künftig gewährleisten!

Das Teilhabechancengesetz wird nächstes Jahr mit dem Bürgergeld entfristet. Da die Details, wie sich dies auf die geförderten Stellen in Leipzig auswirkt, noch nicht klar sind,  beantragt die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, dass die Stadt Leipzig sich in der Trägerversammlung des Jobcenters weiterhin für Menschen mit Teilhabenachteilen einsetzt.

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Steckbrief:

Jahrgang 1967

Kontakt: monika.lazar@stadtrat.leipzig.de, www.monika-lazar.de, twitter.com/monikalazar

Geboren in Leipzig und aufgewachsen in Markkleeberg, erlebte ich die Umweltverschmutzung in meinem Lebensumfeld unmittelbar. Da gab es tiefe Löcher in der Landschaft vom Braunkohletagebau, Dörfer, die der Kohle im Wege waren, wurden einfach platt gemacht, die Flüsse waren schwarz und stanken nach Phenol und an den Chemie- und Brikettfabriken konnte niemand vorbeifahren ohne sich Mund und Nase zuzuhalten. Als Einzelne konnte man kaum etwas verändern, also versuchte ich meine ersten politischen Schritte Ende der 80er Jahre in einer Umweltinitiative im Landkreis Leipzig. Richtig politisch aktiv wurde ich im Herbst 1989, wo ich ab Ende September an den Leipziger Montagsdemonstrationen teilnahm. Die wenigen Wochen vom 9. Oktober bis zum 9. November 1989 ließen mich ahnen, dass es möglich ist, eine Gesellschaft gewaltfrei zu verändern. Wir erlebten eine wohl einmalige Ausnahmesituation. Im Frühjahr 1990 fand ich zu den Grünen und wurde 1993 Mitglied bei Bündnis 90/ Die Grünen. Zwischen 1994 und 1999 war ich Stadträtin in Markkleeberg. Seit 1999 wohne ich in Leipzig-Connewitz.
Seit 2005 bin ich Bundestagsabgeordnete und in der Bundestagsfraktion für die Themen Rechtsextremismus, Sport und DDR-Aufarbeitung zuständig.

Für den Stadtrat Leipzig kandidierte ich schon mehrmals für den Leipziger Süden (Wahlkreis 4). Anfang 2020 bekam ich die Möglichkeit, in den Stadtrat nachzurücken und freue mich, seit Ende Februar 2020 Mitglied der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen zu sein. Dort möchte ich meine politischen und inhaltlichen Erfahrungen, die ich im Bundestag und in meiner Wahlkreisarbeit in Leipzig gemacht habe, einbringen.

Noch kurz was zu meinen beruflichen Erfahrungen, bevor ich seit 2005 hauptamtlich Politik mache. Ich habe bis 1990 an der Handelshochschule Leipzig studiert, Anfang der 90er Jahre eine Ausbildung zur Bäckerin gemacht und bis 1996 in der Bäckerei meiner Eltern in Markkleeberg gearbeitet. Danach machte ich eine Weiterbildung in Betriebswirtschaft und arbeitete zwischen 1998 und 2005 beim ZeitPunkt-Kulturmagazin.