Dr. Tobias Peter

Fraktionsvorsitzender

Sprecher für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Gremien:
Mitglied im Verwaltungsausschuss, Mitglied im Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau, Mitglied im zeitweiligen Ausschuss Wohnen, Mitglied im Umlegungsausschuss, Mitglied im Grundstücksverkehrsausschuss, Aufsichtsrat Leipziger Wohnungsbaugesellschaft (LWB), Aufsichtsrat Saatzucht Plaußig

Wahlkreis 1 - Nordost

Beiträge

Rede von Tobias Peter am 2. September 2026 zum Antrag "Aktionsfonds Eisenbahnstraße Mittelfreigabe"

ich bin dem Stadtbezirksbeirat Ost sehr dankbar für den heute vorliegenden Antrag. Der Aktionsfonds hat eine lange Geschichte. Er wurzelt in den Diskussionen um die Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße, die 2018 dem Viertel übergeholfen wurde. Als damals wie heute im Viertel lebender Bewohner weiß ich, wie sinnvoll diese Waffenverbotszone war und wie wichtig es ist, die unheimlich vielfältigen Initiativen vor Ort zu unterstützen.

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Rede von Tobias Peter am 2. September 2026 zum Änderungsantrag "It's a match: LWB-Wohnungstausch in die Tat umsetzen"

die Idee des Wohnungstauschs ist bestechend.  Wohnungen, die zum Beispiel alleinstehenden Senioren zu groß geworden sind werden getauscht gegen Wohnungen, die z.B. wachsenden Familien zu klein geworden sind. Die Mieten bleiben jeweils gleich. Leipzig, als eine Stadt, in der es nicht nur viele junge Familien, sondern auch viele Ältere gibt, hat hier ein großes Potential.

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Rede von Tobias Peter am 2. September 2026 zum Antrag "Erhalt des stadtbildprägenden Silberahorns am Wilhelm-Leuschner-Platz durch Anpassung der Baukörper"

Der vorliegende Antrag unserer Fraktion fordert die Verwaltung auf, sich gegenüber Bund und Freistaat als Bauherren des nördlichen Baufelds am Wilhelm-Leuschner-Platz dafür einzusetzen, den Erhalt des mindestens 80 Jahre alten Silberahorns und des benachbarten Bergahorns als verbindliche Vorgabe in den geplanten Architektenwettbewerb für Forum Recht und Juristische Fakultät aufzunehmen. Eine Fällung der Bäume deutlich vor Baubeginn soll ausgeschlossen werden.

 

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Capi, Capi, Capi – bleibt, bleibt, bleibt!

Der Vorschlag der Stadt, den „Capi“ zu roden, als Kompromiss für die Flächenbedarfe der Kleinmesse und von RB Leipzig, ist unter den Leipziger*innen auf großen Gegenprotest und Unverständnis gestoßen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lehnt diese Pläne ebenfalls weiterhin entschieden ab. In einer aktuellen Stadtratsanfrage geht die Fraktion auf zahlreiche Widersprüche ein, die der Vorschlag zur Rodung mit sich bringt.

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Rede von Tobias Peter am 2. Juli 2026 zur 1. Satzung zur Änderung der Wahlwerbesatzung

Das Thema Wahlwerbesatzung beschäftigt uns schon einige Zeit. Im November haben wir einen Grundsatzbeschluss getroffen, eine maßvolle Reduktion vorzunehmen. Der Grund hierfür ist, dass viele Bürgerinnen und Bürger eine Überflutung mit Wahlplakaten wahrnehmen – im Stadtbild, in Nebenstraßen und an Laternenmasten. Zur Erinnerung: In den letzten Wahlkämpfen haben einzelne Parteien bis zu 23.000 Plakate aufgehängt, bei 40.000 verfügbaren Masten. Teilweise hängt ein und dasselbe Plakat durchgehend in Wohngebietsstraßen, viel zu oft rechtswidrig an Haltestellen und unter Verkehrszeichen – weil die Wahlkämpfenden gar nicht mehr wissen, wo sie die Plakate noch anbringen sollen.

 

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Rede von Tobias Peter am 1. Juli 2026 zum Antrag "Temporäres und mobiles Stadtgrün ermöglichen"

die zurückliegende Hitzewelle steckt uns noch in den Knochen: Zwölf Tage mit Temperaturen über 35°C im Juni und ein Anstieg hitzebedingter Notaufnahmen um 20 Prozent. Besonders betroffen sind die Innenstadt und die dicht bebauten Gründerzeitviertel, wo die Versiegelung von über 40 Prozent zu extremer Aufheizung führt – insbesondere während Tropennächten mit bis zu 29 Grad, in denen ein erholter Schlaf kaum möglich ist.

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Steckbrief zu
Dr. Tobias Peter

Kontaktmöglichkeit: tobias.peter@stadtrat.leipzig.de

Wo engagierst Du Dich?

Ich habe das Pöge-Haus im Leipziger Osten mit aufgebaut und engagiere mich dort im Austausch mit vielen Vereinen und Initiativen für einen lebendigen Stadtteil.

 

Was hat Dich zur Kommunalpolitik gebracht?

Ich war schon immer stark an nachhaltiger Architektur, Stadtentwicklung und Mobilität interessiert. In meinem Engagement im Stadtteil habe ich schnell gemerkt, dass die wichtigen Weichenstellungen für die Gestaltung der Stadt in der Kommunalpolitik erfolgen. Ich bin sehr dankbar, dass ich unsere Stadt gemeinsam mit vielen Initiativen zum Besseren verändern kann.


Mit welcher historischen Figur würdest Du gerne mal Abendessen und warum?

Es gibt viele spannende historische Figuren. Im grünen Kontext fände ich es spannend mich mit Rudolf Bahro, einem streitbaren Dissidenten und einer der wenigen sozialökologischen Vordenker der DDR über sein bewegtes Leben und seine philosophischen Ideen auszutauschen.