Leipzig - Stadtentwicklung mit Zukunft!

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Seit der Mensch baut, baut er mit Holz. In dem Maß, in dem Holz als Baustoff vor allem durch Stahl und Beton verdrängt wurde, haben auch die Treibhausgasemissionen zugenommen. Mittlerweile macht der Bau- und Gebäudesektor 38% der globalen CO2-Emissionen aus, mit steigender Tendenz. Bis 2030 müssen die damit verbundenen derzeit knapp 10 Gigatonnen weltweit halbiert werden – eine der größten Herausforderungen dieses Jahrzehnts. Während wir beim Betrieb, v.a. Energieverbrauch von Gebäuden auf dem Weg sind, Stichwort Wärmewende - ist dies bei der Errichtung von Gebäuden völlig anders. Nach wie vor wird der Großteil der neuen Gebäude und auch Sanierungen klassisch mit CO2-intensiven Beton und Stahl gebaut. Auf jedem Quadratmeter eines konventionellen Gebäudes lastet ein Fußabdruck von einer halben Tonne CO2.

Der Nahlesteg im Zuge des Heuwegs ist Teil einer stark genutzten Ost-West-Verbindung für Fuß- und Radverkehr und wird intensiv genutzt. Sie soll in ausreichender Breite für Begegnungsverkehr hergestellt werden. Die Regelbreite für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg beträgt 2,5 Meter, woraus sich eine nötige nutzbare Breite der Brücke von 5 Metern ergibt. Damit sind gefahrlose Begegnung und Aufenthalt im Begegnungsverkehr auf der Brücke möglich.

Die Beschlussvorlage wird wie folgt ergänzt:

5. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, dem Stadtrat bis zum 1. Quartal 2022 ein strategisches Konzept zur Verwendung der Strukturstärkungsmittel über alle Förderperioden sowie ein Konzept zur dauerhaften Beteiligung von Stadtrat und Wirtschafts- und Sozialpartnern gemäß RL InvKG bei der Entwicklung und Priorisierung von für die einzelnen Förderperioden und zu den jeweiligen Regionalen Begleitausschuss-Sitzungen anzumeldenden Projektvorschlägen zur Beschlussfassung vorzulegen.

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, sich für eine bessere Teilhabe von Menschen insbesondere mit Migrationsgeschichte, BIPoC und Geflüchteten sowie anderer Diskriminierungsmerkmale wie z.B. Behinderung oder Transferleistungsbezug auf dem Wohnungsmarkt und wirksame Maßnahmen gegen Diskriminierung einzusetzen.

 

 

 

Vor dem Hintergrund dessen, was der Stadtrat am 28.10.2015 (VI-A-01607-NF-003 „Asisi-Völkerschlacht-Panorama erhalten“) und am 22.08.2018 (VI-A-05134 „Völkerschlachtpanorama auf der Alten Messe ermöglichen“) beschlossen hat und womit der Oberbürgermeister beauftragt wurde, besteht der Eindruck, dass die Verwaltung in den zurückliegenden drei Jahren weniger mit der Beschlussumsetzung als vielmehr mit der Umsetzungsverhinderung der Beschlüsse befasst war.

im letzten Jahr haben wir soziale Erhaltungssatzungen in sechs Gebieten beschlossen, weitere sind in Vorbereitung. Damit ist die Möglichkeit verbunden, Vorkaufsrechte seitens der Stadt anzuwenden als ein wesentliches Instrument zur Sicherung der städtebaulichen Ziele in sozialen Erhaltungsgebieten, insbesondere der Erhaltung preisgünstigen Wohnraums für die angestammte Bevölkerung.

in der vergangenen Dekade hat Leipzig eine atemberaubende Entwicklung genommen, die das Bild unserer Stadt neu geprägt hat. Diese Entwicklung ist mit einer richtigen Grundsatzentscheidung der integrierten Stadtentwicklung verbunden: dem Prinzip der doppelten Innenentwicklung. Mit dem Bevölkerungswachstum ist unsere Stadt nach innen gewachsen, wurden leerstehende Gebäude saniert, Baulücken geschlossen und innenstadtnahe Brachflächen revitalisiert – und zugleich Grünräume erhalten und geschaffen.

Im und außerhalb des Rahmens der Bürgerbeteiligung zum Matthäikirchhof lernen die Leipziger*innen den Matthäikirchhof kennen. Sie besuchen den Ort, sie erleben die Dimension, sie werden durch die großflächige Fotoausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums inspiriert und bringen sich mit vielfältigen Gedanken zum Beispiel in der Online-Befragung ein. Bei den bislang drei Workshops mit ausgewählter Teilnehmerschaft wurden wichtige Ideen aufgezeichnet und speisen die Vorbereitungen für das städtebauliche Konzept. Mit dem vierten Workshop am 7.10.21 wird dieser Prozess einen vorläufigen Abschluss finden, die Stadtverwaltung wird dann die Ausschreibung für den internationalen städtebaulichen Wettbewerb – gewisser Maßen im Kämmerlein – vorbereiten.

Die Ratsversammlung der Stadt Leipzig hat sich in mehreren Beschlüssen mehrfach in der Vergangenheit für die kulturelle Bedeutung der Clubs und Livemusikspielstätten in Leipzig ausgesprochen. Trotz dieses hohen Stellenwertes von Clubs und Livemusikspielstätten als Orte der Kultur, der kulturellen Vielfalt, des demokratischen Miteinanders etc. gelten Clubs und Livemusikspielstätten weiterhin als Vergnügungsstätten.

Die Neuversiegelung hat in den vergangenen Jahren trotz anderslautender Ziele in Bund und Freistaat Sachsen weiter dramatisch zugenommen. Leipzig nimmt hierbei als in den vergangenen Jahren stark wachsende Stadt mit großer Sicherheit einen Spitzenplatz ein. Konkret lässt sich dies jedoch nicht in Zahlen fassen, da die Neuversiegelung wie auch die Entsiegelung nicht systematisch erfasst werden.