Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

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In der Neudorfgasse 1 in Leipzig-Connewitz (bis 1977) und später in der Torgauer Straße 351 (ab 1977 im bzw. ab 1982 benachbart zum Spezialkinderheim) existierte ein Durchgangsheim der DDR. Die Durchgangsheime waren dem Heimsystem der DDR vorgelagert mit der Funktion, als erste Anlaufstelle Kinder aufzunehmen, um sie dann an weitere Heime zu verweisen.

Amtsblattbeitrag vom 5. Juni 2021

Endlich hat auch in der Stadtverwaltung die von uns Grünen bereits seit 2018 geforderte Erkenntnis obsiegt, dass der Verkauf des von den Leipzigerinnen und Leipzigern gelieb-ten historischen Stadtbades ein Irrweg war.

Amtsblattbeitrag vom 24. April 2021

Haben Sie Kulturangebote schon im Internet verfolgt? Eine Chance, digital Neues kennenzulernen. Aber sehnen wir uns nicht sehr wieder nach direktem Erleben vor Ort? Die Pandemie ist ein Graus für die Erkrankten, aber auch für Helfende im Dauereinsatz und für alle, die nicht auftreten und arbeiten können. In Leipzig ist die Arbeitslosigkeit seit einem Jahr wieder auf 8,2 Prozent gestiegen, obwohl Bund und Land, aber auch die Stadt so viele finanzielle Hilfen in Summe geben wie noch nie.

Im öffentlichen Raum gibt es aktuell 94 frei zugängliche Ballspielplätze, darunter 34 Bolzplätze: 8 werden vom Amt für Sport bewirtschaftet, 26 vom Amt für Stadtgrün und Gewässer. Viele davon sind offenkundig seit vielen Jahren in einem sanierungswürdigen Zustand und teils so marode, dass eine Nutzung eingeschränkt ist. Die Möglichkeiten für Sport im Freien ist nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie im Fokus der Notwendigkeiten.

Am Cottaweg liegt ein städtisches Grundstück, welches seit 1975 als Motorsport- und Speedwaygelände bis in die Gegenwart verpachtet wird – aktuell an den MC Post Leipzig e.V. Das Vereinsgelände liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes Leipziger Auwald und befindet sich an einem der neuralgischsten Punkte des Leipziger Auwaldes, an der Grenze zwischen nördlichem und südlichem Auwald.

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat ein Anliegen aus der Leipziger Tanzszene in den Stadtrat eingebracht, der die Akteur*innen bei der Suche und Ertüchtigung geeigneter Flächen im öffentlichen Raum unterstützt. Während der Pandemie wurde besonders sichtbar, dass Leipziger Tanzschulen und Vereine Open-Air-Tanzflächen benötigen. Zusätzlicher Druck entsteht durch die denkmalgerechte Instandsetzung des Palmengartens, wodurch bisher genutzte Flächen wegfallen. Der Antrag wurde in der Fassung des Verwaltungsstandpunktes beschlossen.

„El Tango es un abrazo.“ Dieser Satz stammt aus Argentinien oder Uruguay, wo sich Tango in den Hafenstädten, im Zusammentreffen von Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte. Der Tanz wird heute weltweit getanzt und zählt seit 2009 zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe

Die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingereicht, im Rahmen der Leipziger Erinnerungskultur dem Leipziger Beataufstand vom 21. Oktober 1965 als Teil der Demokratie- und Musikgeschichte unserer Stadt an einem zentralen Ort in der Innenstadt angemessen zu gedenken.

Der Leipziger Beataufstand bzw. Beatdemo vom 31. Oktober 1965 hat bislang in der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt, insbesondere zu DDR-Zeiten eine untergeordnete Rolle gespielt. Die Leipziger Beatdemo war die größte nichtgenehmigte Demonstration in der DDR nach den Ereignissen vom 17. Juni 1953 und blieb neben den Geschehnissen am 7. Oktober 1977 auf dem Berliner Alexanderplatz (468 Festnahmen) bis zum Herbst 1989 in dieser Form einmalig und von besonderer historischen Bedeutung für die spätere Friedliche Revolution 1989.

Vor dem Hintergrund dessen, was der Stadtrat am 28.10.2015 (VI-A-01607-NF-003 „Asisi-Völkerschlacht-Panorama erhalten“) und am 22.08.2018 (VI-A-05134 „Völkerschlachtpanorama auf der Alten Messe ermöglichen“) beschlossen hat und womit der Oberbürgermeister beauftragt wurde, besteht der Eindruck, dass die Verwaltung in den zurückliegenden drei Jahren weniger mit der Beschlussumsetzung als vielmehr mit der Umsetzungsverhinderung der Beschlüsse befasst war.