Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!
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Anfrage: Wie weiter mit dem Filmkunsthaus des Cinémathèque Leipzig e.V.?
Bereits seit ca. 14 Jahren ist das Zentrum für Filmkunst und Medienbildung (Arbeitstitel: Filmkunsthaus) geplant. Im Filmkunsthaus sollen durch ein kuratiertes Filmprogramm, experimentelle Formate und neue Medien künstlerische und gesellschaftliche Debatten gebündelt, vorangetrieben und dabei eigene Akzente gesetzt werden. Der Trägerverein Cinémathèque Leipzig e.V. möchte einen interaktiven, lebendigen Kulturort schaffen, der über Leipzig und die Region hinaus strahlt.
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Rede von Gesine Märtens zum Antrag „Institutionelle Förderung des Literaturhauses Leipzig e. V. ab 2027 – Stärkung der Leipziger Literatur- und Verlagslandschaft“
Literatur ist kein Luxus. Sie ist kein schmückendes Beiwerk der Zivilisation, kein Zeitvertreib für Mußestunden, kein Ornament der Bildungseliten. Literatur ist ein Grundnahrungsmittel der Menschlichkeit.
Die Krise 2026 als Chance nutzen
Amtsblattbeitrag vom 17. Januar 2026
Zu oft waren die Stadtratsdebatten des vergangenen Jahres rückwärtsgewandt. Progressive Ratsbeschlüsse sollten zurückgedreht, Fortschritt blockiert werden. Beides passt aber nicht zu Leipzig. Unsere Stadt war immer dann stark, wenn wir Neues gewagt haben.
Hände weg von der Leipziger Kultur!
Amtsblattbeitrag vom 8. November 2025
Der Leipziger Kultur drohen empfindliche Kürzungen. Das trifft uns alle. Denn die Oper Leipzig, das Gewandhaus, die Orte der freien Szene und die soziokulturellen Zentren sind nicht nur Bühnen – sie sind Treffpunkte unserer Gemeinschaft. Kürzungen gefährden diese Orte:
Antrag: Grundsatzbeschluss zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Zwangsarbeit war während des Nationalsozialismus ein Massenphänomen und öffentlich sichtbares Verbrechen: Mehr als 75.000 Frauen, Männer und Kinder aus allen Teilen Europas wurden allein im Stadtgebiet Leipzig zur Arbeit gezwungen. Dabei wurden sie in verschiedenen Arbeitsgebieten eingesetzt: Bei städtischen Ämtern und kommunalen Unternehmen wie den städtischen Verkehrsbetrieben, in Handwerksbetrieben, als Haushaltshilfen, von privaten Firmen oder zur Trümmerbeseitigung nach Bombenangriffen. Die meisten verrichteten jedoch Zwangsarbeit in großen Rüstungsfirmen und ihren Zulieferbetrieben. Im Stadtgebiet Leipzig und dem nahen Umland entstanden zwischen 1939 und 1945 ca. 700 Lager und Sammelunterkünfte für die Unterbringung der zur Arbeit verschleppten Frauen, Männer und Kinder.
Bündnisgrüne Fraktion unterstützt Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele im Rahmen von „Berlin+“ nur mit strengen Kriterien für Nachhaltigkeit und Beteiligung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Leipziger Stadtrat hat sich nach Beratungen dazu verständigt, die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele im Rahmen von „Berlin+“ nur zu unterstützen, wenn die Verwaltung bis zum 30. Juni 2026 ein verbindliches Konzept vorlegt, das strenge Nachhaltigkeits- und Beteiligungskriterien als Ziel definiert
Antrag: Leipziger Olympiabewerbung „Berlin+“ nur mit verbindlichen Nachhaltigkeits und Beteili-gungskriterien
Leipzig ist nach vielen Jahres des Wachstums weiterhin mit einer akuten Wohnungsnot und einer stark versiegelten Stadtfläche konfrontiert. Olympische und Paralympische Spiele versprechen internationales Ansehen, einen touristischen Boom, interkulturellen Austausch und auch massive Investitionen in die Infrastruktur. Ohne klare Vorgaben im Sinne der Nachhaltigkeit würde eine Olympiabewerbung allerdings das Risiko von Verdrängung, Kostenexplosion und ökologischer Belastung erhöhen.
Änderungsantrag zur Beschlussvorlage: "Satzung für die Leipziger Städtischen Bibliotheken"
Die Gebührensatzung der Leipziger Städtischen Bibliotheken der Beschlussvorlage - VIII-DS-01822 “Satzung für die Leipziger Städtischen Bibliotheken” wird wie folgt geändert:
Antrag: Institutionelle Förderung des Literaturhauses Leipzig e. V. ab 2027 – Stärkung der Leipziger Literatur- und Verlagslandschaft(Stadträt*innen Dr. Gesine Märtens, Mandy Gehrt, Pia Heine, Ralf Pannowitsch)
Leipzigs Ruf als „Buchstadt“ gründet auf einer lebendigen Literatur-, Verlags- und Buchhandelslandschaft. Das Literaturhaus Leipzig ist seit über 30 Jahren ein zentraler Akteur dieser Szene – als Plattform für Autorinnen, Vermittler literarischer Debatten und Brückenbauer zwischen Kultur, Wissenschaft und Stadtgesellschaft.