Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

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Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt die beiliegende fraktionsübergreifende Willensbekundung „Nicht ohne Kultur: Kulturelle Vielfalt während der Pandemie absichern“.
"Wir schließen uns der Mehrheit des Fachausschusses Kultur in ihrem Bemühen an, der unverzichtbaren Kulturlandschaft Leipzigs in diesen außerordentlichen Zeiten alle nur mögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Auch wenn die Erklärung in Punkten über die Befugnisse der städtischen Kommunalpolitik hinausweist, zeigt sie doch Wege auf, die mit den geeinten Kräften von Stadt und Land begehbar gemacht werden könnten/sollten."

Gem. § 6 SächsStrG ist die Gemeinde für die Entwidmung und Widmung von Gemeindestraßen zuständig. Eine Straße soll eingezogen werden, wenn sie keine Verkehrsbedeutung mehr hat oder andere Gründe des „öffentlichen Wohles“ vorliegen.

Ziel, Inhalt und Struktur der Veranstaltungen und der Formen und Orte des Bewahrens der Werte der Friedlichen Revolution werden unter Federführung des Stadtgeschichtlichen Museums und unter Einbeziehung der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober" evaluiert und neu definiert. Das Kuratorium Friedliche Revolution wirkt begleitend und beratend.

Zum Schuljahresbeginn 2020/21 werden viele Leipziger Kinder und Jugendliche im Sportunterricht mit neuen Sportbällen spielen und trainieren können.

Diese Hand-, Volley, Fuß- und Futsalbälle wurden mit einer Sammelbestellung der Schulen erstmalig vom Amt für Jugend, Familie und Bildung mit dem Zusatz „aus Fairem Handel“ eingekauft und sind inzwischen zur Nutzung ausgeliefert worden. Der Stadtrat hatte die Verwaltung damit im Dezember 2016 beauftragt. Im Beschluss zum Antrag der Sportpolitischen Sprecher von Linken, Grünen und SPD war auch der Verzicht auf Tierleder als Ballmaterial festgelegt worden sowie fortschreitende Bemühungen auch in die Leipziger (Ball-)Sportvereinen hinein für die Nutzung von Bällen aus Fairem Handel im Freizeitbereich.

Neben der inzwischen geschlossenen Mountainbikestrecke mit dem Namen „Trash Mountain“ am Nahleberg, gibt es im Volkspark Kleinzschocher, in der Nähe des Wolfswinkels, entlang des Floßgrabens weitere illegal angelegte „Trail- und Mountainbikestrecken“ im Leipziger Auwald, die im Internet auf einer eigenen Seite sogar angegeben und beworben werden.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat hat den Antrag gestellt, das Projekt Gleisdreieck im Leipziger Süden von Seiten der Stadt mit zu begleiten und zu un-terstützen. Dazu beantragt die Fraktion die Einrichtung einer dezernats- und ämterüber-greifenden Arbeitsgruppe, die das Projekt vorantreibt. Weiterhin soll die Stadt prüfen, ob sie der neu entstandenen Clubstiftung beitritt und Fördermittel für das Projekt akquiriert.

Die Stadt Leipzig verfügt noch über eine vielfältige Clubkultur und freie Kunstszene. Diese ist jedoch unter anderem Verdrängungsprozessen ausgesetzt. Oberbürgermeister und Stadtrat haben sich in den zurückliegenden Jahren in Beschlüssen der Ratsversammlung für den Erhalt der „Distillery“ (2014) und die Aufhebung der Sperrzeit ausgesprochen (2018) sowie einen Grundsatzbeschluss im Jahr 2019 zur Unterstützung der Clubkultur gefasst.

 

Nach dem Beschluss des Masterplanes Naturkundemuseum vom Sommer 2013 zusammen mit der vertieften Prüfung des ehemaligen Bowlingstreffs am Wilhelm-Leuschner-Platz wird nunmehr im Sommer 2020 der Grundsatzbeschluss mit der Standortentscheidung der Ratsversammlung vorgelegt. Damit geht mehr als ein Jahrzehnt des Ringens um ein zeitgemäßes und tragfähiges Naturkundemuseum hoffentlich endlich mit positivem Ausgang zu Ende.

Mit Blick auf die aktuelle Situation an den Leipziger Seen fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass das vom Stadtrat beschlossene Sicherheitskonzept für die Leipziger Seen zügig erarbeitet wird. „Die tödlichen Badeunfälle der laufenden Saison zeigen, dass bei Sicherheit an den Leipziger Seen dringender Handlungsbedarf besteht“ so der Fraktionsvorsitzende Dr. Tobias Peter. „In diesem Sommer verbringen coronabedingt viele Leipzigerinnen und Leipziger ihren Urlaub zu Hause. Es muss alles getan werden, um tragische Badeunfälle zu vermeiden.“

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig schlägt Alarm wegen des Zustandes des Waldes und vieler Parks in Leipzig. An vielen Stellen zeigen sich deutliche Übernutzungserscheinungen, die auf Dauer den ökologischen Zustand schädigen können. Neben ungenehmigten Mountainbikestrecken im Landschaftsschutzgebiet, so unter anderem am Wolfswinkel und im Volkspark Kleinzschocher, nehmen Feuerstellen, Müllablagerungen und Trampelpfade zu. Hinzu kommen illegale Partys wie am Wochenende.