Leipzigs Kultur, Sport und Freizeit!

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Nach dem Beschluss des Masterplanes Naturkundemuseum vom Sommer 2013 zusammen mit der vertieften Prüfung des ehemaligen Bowlingstreffs am Wilhelm-Leuschner-Platz wird nunmehr im Sommer 2020 der Grundsatzbeschluss mit der Standortentscheidung der Ratsversammlung vorgelegt. Damit geht mehr als ein Jahrzehnt des Ringens um ein zeitgemäßes und tragfähiges Naturkundemuseum hoffentlich endlich mit positivem Ausgang zu Ende.

Mit Blick auf die aktuelle Situation an den Leipziger Seen fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass das vom Stadtrat beschlossene Sicherheitskonzept für die Leipziger Seen zügig erarbeitet wird. „Die tödlichen Badeunfälle der laufenden Saison zeigen, dass bei Sicherheit an den Leipziger Seen dringender Handlungsbedarf besteht“ so der Fraktionsvorsitzende Dr. Tobias Peter. „In diesem Sommer verbringen coronabedingt viele Leipzigerinnen und Leipziger ihren Urlaub zu Hause. Es muss alles getan werden, um tragische Badeunfälle zu vermeiden.“

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig schlägt Alarm wegen des Zustandes des Waldes und vieler Parks in Leipzig. An vielen Stellen zeigen sich deutliche Übernutzungserscheinungen, die auf Dauer den ökologischen Zustand schädigen können. Neben ungenehmigten Mountainbikestrecken im Landschaftsschutzgebiet, so unter anderem am Wolfswinkel und im Volkspark Kleinzschocher, nehmen Feuerstellen, Müllablagerungen und Trampelpfade zu. Hinzu kommen illegale Partys wie am Wochenende.

Amtsblattbeitrag vom 18. Juli 2020

Schaffen wir als Stadt keine Grundlagen, droht auch mit Finanzhilfen ein unwiderbringlicher Verlust an Kultur, der für Leipzig über den Verlust von Spielstätten allein deutlich hinausreicht.

Die Anlage hat einen hohen Naherholungswert und ist in das Stadtbild „gewachsen“. Gleichwohl ist die Entstehung, gerade auch mit dem gigantomanischen Richard-Wagner-Nationaldenkmales aus heutiger Sicht kritisch zu werten.

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, für einen Teil der alten Schuppen am S-Bahnhof Connewitz kulturelle Nutzungen (z. B. Bandproberäume oder Ateliers) zu prüfen, sobald der Grundstücksankauf des Flurstück 504 von der DB erfolgt ist. Diese Prüfung hat vorrangig vor einer anderweitigen Nutzung zu erfolgen.

Die Petentin ist besorgt, dass die dort vorgesehenen Sportanlagen für den Schulcampus an der Tarostraße künftig nicht mehr öffentlich zugänglich sind, wie es der jetzige Sportplatz eben ist. Die Schulen brauchen Sportanlagen für den Schulunterricht, die Bewohnerinnen und Bewohner brauchen Sportflächen, um dem Freizeit- und Vereinssport nachgehen zu können.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Leipzig hat einen Antrag eingereicht, der die Stadtverwaltung beauftragen soll, ihre Anstrengungen zum Erhalt der Clubkultur und Livemusikspielstätten zu intensivieren und zeitnah auch Flächen für Open Air Veranstaltungen zu benennen, um auch in Zeiten der Pandemie den Kultureinrichtungen Veranstaltungsmöglichkeiten zu gebe

Kultur ist ein Wert an sich und für eine aufgeklärte Gesellschaft essentiell. Doch während nach den Beschränkungen beispielsweise Museen jetzt wieder öffnen können, zeichnet sich ab, dass die Leipziger Veranstaltungsstätten und die Clubkultur besonders hart getroffen sein werden: Ihre Veranstaltungen gehörten zu den ersten, die in der Krise abgesagt wurden, teilweise auch mit großem Verantwortungsbewusstsein von den Betreiber*innen selbst, und sie werden aller Voraussicht nach die letzten sein, die wieder öffnen können.

In diesen Tagen beginnt – coronabedingt verspätet - die neue Badesaison in den Freibädern, während an den Leipziger Seen bereits rege genutzt werden. In den letzten Jahren, insbesondere im letzten Sommer haben sich aber leider auch Bade- und Schwimmunfälle mit Verletzungs- und Todesfolge zu ereignet. Im Leipziger Neuseenland, so die Antwort auf unsere Anfrage im letzten Jahr fünf Todesfälle an Gewässern.